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15.02.05 09:28

V for Vendetta

Stupid German Money

Der neue Film der Wachowski-Brüder, V for Vendetta, wird einen Zuschuss in Höhe von 635.000 Euro vom Medienboard Berlin Brandenburg erhalten.

Die Matrix-Schöpfer haben den Film nach der Graphic Novel von Alan Moore geschrieben und werden den Film gemeinsam mit Joel Silver für Warner Bros. produzieren.
Ihr Langzeit-Regie-Assistent James McTeigue wird mit dem Film sein Regiedebut geben; Natalie Portman spielt die Hauptrolle.

Der Film im Studio Babelsberg gedreht.

Quelle: Variety

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comments
#1
Marlowe
15.02.05 12:29
Ich denke nicht, dass "Stupid German Money" hier die richtige Bezeichnung ist. Staatliche Filmförderung wie das FBB hat normalerweise den so genannten Regionaleffekt vorgeschrieben, d.h. die Produktion muss in der Region des Förderers einen Betrag in mindestens der Höhe der gewährten Förderung ausgeben. Ist in diesem Fall durch die Produktion in Babelsberg wohl gegeben.

Das traditionelle "Stupid German Money" stammt aus Abschreibungs-Fonds. Hier investieren Privatleute oder Firmen, die im vergangenen Jahr ein bisschen zu viel verdient haben und etwas von der Steuer absetzen wollen. Dieses Geld wandert normalerweise komplett ins Ausland, ohne irgendwelche Fördereffekte im Inland. Und das in erstaunlich beträchtlicher Höhe, wenn ich auch gerade leider keine Zahlen im Kopf habe. Mit anderen Worten, das ist das Geld, das die vielen Hollywood-Gurken erst möglich macht, da es in der Regel recht wahllos investiert wird - so wahllos, dass sich selbst die Produzenten mit dem Begriff "Stupid German Money" darüber lustig machen.
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#2
Flex
15.02.05 14:06
Das ist normalerweise der Begriff dafür, ja. Aber sorry, wenn die Länder ihr Geld in ausländische Produktionen fliessen lassen und dann deutschen Produktionen genau dieses Geld fehlt (was zwangsläufig der Fall ist), dann passt der Begriff verdammt gut ;-)
Mag sein dass Warner Bros. ganz doll vel Geld in den Bahnhofskiosken und Fast Food-Tempeln der Region lassen, aber die machen das nicht weil die die ehemalige DDR so toll finden, sondern weil sie da Geld sparen gegenüber einer Produktion in den USA.
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#3
Marlowe
15.02.05 16:40
Eine etwas plakative Darstellung. Das Geld hat natürlich in der örtlichen Filmwirtschaft (Studios etc.) ausgegeben zu werden, nicht an Würstchenbuden und in den örtlichen Bordellen. ;-) Das führt teilweise zu solchen Konstrukten, dass ein Film z.B. in Tschechien gedreht und dann in NRW geschnitten wird, um noch an den entsprechenden NRW-Förderpott zu kommen. Aber die Mittel kommen der regionalen Film-Infrastruktur zugute. Womöglich helfen sie dadurch mittelbar einheimischen Produktionen, in jedem Fall aber der einheimischen Filmwirtschaft.
Abgesehen davon finde ich es nicht verkehrt, große ausländische Produktionen ins Land zu locken. Und das geht, wie du sehr richtig bemerkst, eben nur über finanzielle Anreize.
Ob das Geld dann einheimischen Produktionen fehlt, ist eine andere Sache. Ob das immer so schlecht ist, ist die Frage, wenn ich mir anschaue, in was für Gurken teilweise öffentliche Mittel fließen.
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#4
Flex
15.02.05 17:08
Wenn Du ernsthaft glaubst dass das Geld nicht in Bordellen landet, dann solltest Du mal in einem Produktionsbüro arbeiten ;-)

Davon abgesehen ist es doch Quatsch dass es eine Förderung der Infrastruktur wäre, Geld in ausländische Produktionen zu pumpen, die dann einen Teil davon (!) wieder in Deutschland ausgeben. An der Rechnung hakt irgendwas.
Und dass das Geld bei deutschen Produktionen fehlt ist doch nun wirklich einfach zu sehen. Diese Rehnung ist wiederum sehr einfach, da die Länder sehr begrenzte Budgets für die Filmförderung haben.
Dass das Geld bei hiesigen Produktionen besser aufgehoben wäre ist Fakt. Dass es prestigeträchtiger ist, es in "die neue Produktion der Matrix-Macher" zu stecken, leider genau so.
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#5
Tico
16.02.05 12:45
Ich glaube dass es für D von Vorteil ist, wenn die Amis ein paar ihrer Filme hier produziereren lassen statt in USA oder Osteuropa. Wie kann man das erreichen? Nur mit Förderung. Nach oben
#6
Skar
16.02.05 14:45
Mal ganz abgesehen von dem Finanzierungsthema haben die Wachowskis sich damit ja nen ganz schönen Wälzer vorgenommen. Bin - trotz Matrix-Aversion - doch gespannt wie die beiden den beeindruckend komplexen, aber auch behäbigen Stoff für die Leinwand umsetzen wollen. Nach oben

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