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17.12.04 11:20

The Battle for Fallujah

Harrison Ford befreit den Irak

Harrison Ford wird eine der Hauptrollen im ersten großen Film über den letzten Irak-Krieg spielen.

Der Film basiert auf dem noch nicht veröffentlichten Buch No True Glory: The Battle for Fallujah, das im Mai in den USA erscheinen soll.

Das Buch wurde geschrieben von Bing West, einem ehemaligen Marine, der als Auslangskorrespondent über den Irak-Krieg berichtet.
West wird das Drehbuch gemeinsam mit seinem Sohn Owen schreiben, der ebenfalls bei den Marines war, später als Kaufmann tätig war, aber erneut als Soldat tätig wurde und ein Jahr lang im Irak kämpfte.

Nachdem in Fallujah vier Amerikaner verstümmelt und gehängt wurden befahl das Weisse Haus einen Angriff auf die Festung, der von General Jim Mattis (Ford) angeführt wurde.
Die Marines überwältigten ihre Gegner und waren nur noch 48 Stunden davon entfernt, die Kontrolle über Fallujah zu erlangen als das Weisse Haus den plötzlichen Befehl gab, abzubrechen.
Auf amerikanischer Seite gab es 28 Tote, 50 weitere starben als sechs Monate ein erneuter Befehl zur Stürmung gegeben wurde.

Quelle: Variety

comments
#1
Marlowe
17.12.04 14:24
Das ist ne Ente, oder? Bitte sagt, dass das ne Ente ist... Nach oben
#2
Tico
17.12.04 21:29
28 Tote? Da kann man auf Seite der Zivilisten aber noch n paar Nullen dranhängen, wenn bei jedem Kontakt mit einem irakischen Sniper erstmal ein Bomber angefordert wird, der dann den ganzen Block einäschert. Nach oben
#3
Flex
18.12.04 02:38
Waren viele amerikanische Zivilisten vor Ort..? Nach oben
#4
Tico
18.12.04 19:03
Wie du dir schon gedacht hast meinte ich die Verhältnissmäßigkeit. Nach oben
#5
Flex
19.12.04 01:57
Da wäre ja höchstens interessant, die Zahl der feindlichen Soldaten zu vergleichen. Dass bei einem amerikanischen Angriff im Irak mehr irakische Zivilisten zu Schaden kommen als amerikanische Soldaten ist schade wie immer, aber auch ebenso normal wie immer. Nach oben
#6
Tico
19.12.04 22:12
Es gibt keine feindlichen Soldaten. Das sind "unrechtmäßige Kämpfer"! Nach oben
#7
Flex
19.12.04 23:11
Und kräht der Hahn auf´m Mist... Nach oben
#8
Günter Kursawe
28.12.04 22:44
Die Wahrheit über das Massaker in Falludja

Seit Ende des Krieges sind mehr als 100.000 Menschen im Irak ums Leben gekommen.
Alleine das zur Vorbereitung der für 30.1. angesetzten „Wahlen“ veranstaltete
Massaker in Falludja hat die Lebensgrundlage der dortigen Bevölkerung gänzlich
zerstört und tausende Zivilisten das Leben gekostet: Die Einwohner der
belagerten Stadt wurden von der Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln
abgeschnitten, die medizinische Versorgung wurde unterbunden. Sie wurden mit
Flugzeugen, Hubschraubern und schwerer Artillerie bombardiert und rund
fünfzigtausend Gebäude wurden zerstört, häufig über den Köpfen der Bewohner. Die
US-Truppen nutzten die absolute Übermacht ihrer Militärmaschinerie. Wo immer sie
auf Widerstand stießen, zogen sie sich zurück und forderten die Unterstützung
der Luftwaffe an. Die USA schreckten auch nicht davor zurück, Phosphor und
Napalm einzusetzen. Die USA führen im Irak nicht nur einen schmutzigen
kolonialen Krieg, sie haben über das Land ein diktatorisches Militärregime
errichtet.
Nach oben
#9
Günter Kursawe
28.12.04 23:05
Ein Nachtrag:

Hollywood-Schund mit Harrison Ford über eine angebliche "Befreiung" des Irak, sind wie die
abscheuliche US-amerikanische Aggression gegen das irakische Volk zu verurteilen.
Nach oben
#10
Tico
29.12.04 02:46
Ich hab mal nachgesehen: Der Autor Bing West ist nicht irgendein Marine gewesen, er war später sogar einer der Assistants des Verteidigungsministers unter Reagan! Nach oben
#11
Flex
29.12.04 05:44
Sollte man nicht erstmal den Film abwarten? Sowohl Titel (No True Glory) als auch die Inhaltsangabe lesen sich nicht, als sei mit einer -> Glorifizierung des amerikanischen Einsatzes zu rechnen. Vielleicht heldenhafte Taten Einzelner, aber eben nicht des Einsatzes an sich, und ganz sicher nicht der Regierung, die dieses Hickhack angeordnet hat. Nach oben
#12
Tico
31.12.04 14:20
Der beste Beweis dafür dass man das nie vorher abschätzen kann war Black Hawk Down. Der zeigt das Geschehen zwar vollständig nur aus Ami-Sicht, aber eben aus einem sehr beklemmenden Blickwinkel. Ich hatte den vorm Ansehen als zweiten Pearl Harbor eingestuft - und mich damit gründlich getäuscht.

Wenn man Bing Wests Kommentare zum Irak sich durchliest dann entsteht natürlich schon der Eindruck, dass man es mit dem grenzenlosen US-Patriotismus zu tun hat (er vertritt diese "Wir haben im Irak jetzt schon gewonnen, weil Saddam weg ist"-Linie). Andererseits machen solche Kommentare machen noch keinen fertigen Film und ein Drehbuch-Vorlagen-Schreiber stellt nicht alleine Cast&Crew.

Sicher wird es keine völlige Glorifizierung.
Am wahrscheinlichsten ist es dass der Film auf eine Linie rausläuft, die den Krieg gegen den Irak gutheißt, aber politisch-administrative Fehler bei der Durchführung ins Rampenlicht rückt.
Und ob es "Schund" im Sinne von "schlecht gemacht" wird, ist schon gleich gar nicht gesagt.
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