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03.01.01 00:00

Neues über den Final Fantasy-Film

Gamers.com hatten die Gelegenheit zu einem Interview mit Hinorobu Sakaguchi und Jun Aida, dem Regisseur und dem Produzenten von Final Fantasy: The Spirits Within.
Hier einige Auszüge aus dem Interview:

Frage: Seid Ihr an den Film ähnlich herangegangen wie an die Spiele?

Sakaguchi: Als wir angefangen haben dachte ich, es würde ähnlich werden. Aber mit der Zeit merkte ich, daß es etwas ganz anderes ist, Filme zu machen. Bei Spielen haben wir die Programme, um etwas bestimmtes zu machen oder wir haben sie nicht. Es gibt einige andere Faktoren, die sich davon unterscheiden, Spiele zu machen. Einer davon ist, offensichtlich, die Technologie. Es gibt Fälle, wo die Produzenten und die Künstler ein bestimmtes Bild wollen, das aber nicht gemacht werden kann, da der Programmcode es nicht hinbekommt. Auch gibt es Limitierungen bei der Hardware, wegen derer der Graphiklevel nicht angehoben werden kann. Bei Filmen gibt es solche Limitierungen nicht. Je mehr wir also daran arbeiten, desto besser wird es. Eine Schwierigkeit war also, einzuschränken, wie weit wir gehen.
Ein anderer Aspekt war, daß es bei Spielen hochspezialisierte Leute gibt. Es gibt Künstler, Programmierer, Techniker, die alle ihr eigenes Ding machen. Beim Film haben die meisten einen künstlerischen Hintergrund und sehen sich selbst als Künstler. Also fliessen all ihre Meinungen in die Entwicklung eines Bildes mit hinein. Das macht es wesentlich schwerer, alles miteinander in Einklang zu bringen.

Frage: Zu welchem Zeitpunkt hattet Ihr zuerst die Idee, einen Film zu machen? War das vor oder nach einem bestimmten Final Fantasy-Spiel?

Sakaguchi: Es war ungefähr zu der Zeit als wir Final Fantasy VII machten. Das war die Zeit als Square (Die Softwarefirma, die die Spiele herstellt; A.d.R.) sich auf Computergraphiken stürzte. Auch kam Toy Story zu der Zeit heraus.

Frage: Wird es ein Spiel zum Film geben?

Sakaguchi: Wir haben im Moment keine Pläne dafür. Mit der derzeitigen Hardware wie der Playstation 2 kann man Charaktere wie Aki nicht besonders gut reproduzieren. Aber in der Zukunft, wenn die Hardware sich weiterentwickelt hat, besteht die Möglichkeit, daß Aki irgendwo auftaucht.

Frage: Ihr wollt offensichtlich ein älteres Publikum ansprechen... Der Film hat viel Action. Wollt Ihr aber auch eine emotionale Reaktion beim Zuschauer, indem Ihr eine Liebesgeschichte mit einbringt?

Sakaguchi: Das ist mit Sicherheit unsere Zielsetzung. Ihr habt es vielleicht nicht im Trailer gesehen, aber es gibt viele emotionale, hochdramatische Szenen im Film. Es ist ganz bestimmt unser Ziel, das mit der Action zu verbinden.

Frage: Jetzt, wo Ihr beides gemacht habt, Spiele und Filme, wie würdet Ihr die beiden vergleichen? Was macht Ihr lieber?

Sakaguchi: (Lacht) Wenn ich an einem Spiel arbeite würde ich viel lieber einen Film machen, und wenn ich einen Film mache würde ich lieber ein Spiel machen, da es sehr anstrengend ist.

Aida: Er hat so oder so seine Momente. Wenn er interaktive Spiele macht denkt er an Filme und umgekehrt.

Frage: Der Film scheint vom traditionellen Stil der Spiele, Schwerter und Magie, abzuweichen. Warum habt Ihr ihn Final fantasy genannt?

Sakaguchi: Naja, eigentlich wichen FFVII oder FFVIII schon vom traditionellen Stil ab, auch wenn wir Schwerter und Magie in den Spielen hatten. Das Thema ist nah an VII oder IX. Wenn die Leute, die das Spiel gespielt haben den Film sehen werden sie also erkennen, daß es ein Final Fantasy-Film ist. Ich dachte, es wäre besser, das unterschwellige Thema der Reihe zu benutzen als einfach die Namen von Drachen und Zaubersprüchen zu übernehmen. Der Grund warum der Film ähnlich zu den Spielen ist ist der, daß Leute sterben und die Charaktere, die den verstorbenen nahestanden haben damit große emotionale Probleme. Dies wollte ich auch im Film darstellen.

Frage: In den Spielen werden mit jeder Episode neue Charaktere und Geschichten eingeführt. Wird das bei den Filmen ebenfalls so sein? Oder werdet Ihr die etablierten Charaktere aus dem ersten Film wiederbringen?

Sakaguchi: Ich will Aki auf jeden Fall als Hauptfigur wiederbringen. Wie jede Schauspielerin will man auch sie in anderen Filmen sehen. Natürlich wollen wir auch neue Figuren einbringen. Aber da Aki eine computergenerierte Figur ist haben wir den Vorteil, daß wir sie in jedem Alter haben können. Wir können sie sogar als 16-jähriges Mädchen zurückkehren lassen.

Frage: Wenn der Film auf DVD erscheint, habt Ihr schon daran gedacht, zusätzliche Features einzufügen?

Aida: Gute Frage (lacht). Die Frage hat man uns schon mal gestellt, und da die PS2 DVD-kompatibel ist arbeiten wir an einem sehr interaktiven Produkt. Man wird in der Lage sein, einige Sequenzen des Films in Echtzeit zu rendern und Dein eigener Regisseur zu sein, d.h. Kamerawinkel und Schnitte zu ändern. Daran wird gerade gearbeitet. Hoffentlich fliesst das in die PS2-Version der DVD mit ein.

Frage:Also wird es eine "duale" PS2-Version und eine normale DVD-Version geben?

Aida: Das ist unser Ziel.

Frage: Was wollt Ihr im Endeffekt mit dem Film erreichen? Gibt es eine Sache von der Ihr wollt, daß die Leute sie aus dem Film mitnehmen?

Sakaguchi: Letztendlich möchte ich, daß die Leute über den Film nachdenken, wenn sie schweren Zeiten entgegensehen, wie wenn sie einen geliebten Menschen verloren haben. Ich will, daß sie sich an den Film erinnern und denken "Ich will den Film noch einmal sehen" oder über das Thema des Films nachdenken. Aber ich will nicht, daß Ihr denkt, der Film wäre deprimierend oder so etwas. (Lacht)

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comments
#1
Tico
17.09.04 23:07
Den Trailer finde ich absolut genial! Bis auf die Schlussszene, die etwas übertrieben wirkt. Nach oben
#2
Tico
17.09.04 23:07
Den Trailer finde ich absolut genial! Bis auf die Schlussszene, die etwas übertrieben wirkt. Und Juliane Moore gehört sowieso geheiratet... :roll: Nach oben

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