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05.03.07 08:34

Der letzte König von Schottland

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Kritik:

größere AnsichtDer letzte König von Schottland

Schottland, 1970: Auf der Suche nach einem Abenteuer und auf der Flucht vor seinem Leben als Nachfolger in der Praxis seines Vaters verschlägt es den jungen Arzt Nicholas (James MacAvoy) nach Uganda, um in einer Mission auszuhelfen. Als der neue Präsident Idi Amin (Forest Whitaker) bei einer öffentlichen Kundgebung leicht verletzt wird und Nicholas ihn versorgt, offeriert ihm Amin kurzerhand eine Stelle als sein Leibarzt. Anfangs skeptisch, lässt sich Nicholas von der Idee locken, unter Amin ein neues Gesundheitssystem in Uganda aufzubauen.

Nicholas bezieht ein kostspieliges Quartier in der Hauptstadt Kampala und wird von nun an nicht nur vollkommen vom Charme und den Idealen Amins eingenommen, er steigt auch rasch zu dessen engem Vertrauten auf. Begleitet von den andauernden politischen Unruhen im Land wird ihm jedoch zunehmend klar, dass der schöne Schein der freiheitlichen und menschenfreundlichen Politik Amins nur bröckelnde Fassade ist. Doch zu diesem Zeitpunkt ist Nicholas bereits als „weißer Affe“ des Präsidenten in ganz Uganda bekannt.

größere AnsichtDer letzte König von Schottland

Kevin Macdonalds Der Letzte König von Schottland erzählt vom Aufstieg und Fall eines jungen, idealistischen Arztes im totalitären Regime Idi Amin Dadas, welches im Laufe der 70er Jahre bis zu 500 000 Menschen in Uganda das Leben kostete. Obwohl sich der Film an historischen Eckpfeilern orientiert, liegt der Fokus nicht auf politischen Fakten oder einer geschichtlichen Nachzeichnung der Ereignisse. Im Vordergrund stehen das persönliche Verhältnis zwischen Nicholas und Amin und die psychologischen Aspekte einer Freundschaft, die sich zunehmend als Gefangenschaft herausstellt. So beginnt Der Letzte König von Schottland durchaus humorvoll und pointiert, streut jedoch inszenatorisch zunehmend die aufkeimende Paranoia Amins in Zwischensequenzen und verwackelten Nahaufnahmen ein. Durch diese wenig subtile, aber effektive Symbolik steigert Regisseur Macdonald sukzessiv die Spannungskurve, die in einer folgenschweren Entscheidung des jungen Arztes gipfelt.

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