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30.12.06 05:51

Prestige - Die Meister der Magie

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Kritik:

größere AnsichtPrestige - Die Meister der Magie

Alfred Borden (Christian Bale) und Robert Angier (Hugh Jackman) wollen im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts Karriere als Magier machen. Dazu bedarf es aber harter Arbeit und Konzentration. Als bei einer Show des routinierten Zauberers Milton (Ricky Jay) als Assistenten arbeiten, führt eine Unaufmerksamkeit des leichtsinnigen Borden zu einem Unglück, das die beiden Kollegen zu Rivalen macht. Während Borden ohne jeden Charme das Publikum abstößt, verführt der talentierte Showman Angier die Menge. Doch keiner will dem anderen einen Triumph gönnen und so sabotieren sich die beiden immer wieder, bis die Rivalität eskaliert und zum offenen Machtkampf ausartet.

Die Beobachtung der Arbeit eines Magiers trägt in sich selbst etwas geheimnisvolles, schließlich steckt hinter der Absicht des Beobachters auch der Wunsch, hinter das Geheimnis des Magiers zu gelangen. George Mélies entsprang seinerzeit der Zauberbühne und verstand die Ende des 19. Jahrhunderts aufkommende Filmtechnik als Mittel zum Zweck. Diesem

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schwebten neue Zaubertricks und auf Zelluloid gebannte Illusionen vor. Wie kein anderer zuvor nutzte der Franzose die Kamera, um damit die Menschen zu verzaubern. Bevor er sich allerdings ans Werk machen konnte, lag es an einem anderen "Zauberkünstler", der die Filmkamera bis zur Perfektion verfeinerte: Thomas A. Edison. Dieses amerikanische Universalgenie tritt auch in Christopher Nolans Prestige - Die Meister der Magie auf, wenngleich in einer anderen Form als jener des glänzenden Genies.

Im Roman von Christopher Priest - der diesem Film zugrunde liegt - sind es Tagebucheinträge der beiden Magier Angier und Borden, die von ihrem Leben und der Rivalität berichten. Das Drehbuch von Jonathan und Christopher Nolan bedient sich dieser Einträge, jedoch nur, um die ständig auftretenden Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden. Prestige - Die Meister der Magie ist in drei Akte aufgeteilt, die auch der Aufteilung eines - im Film beschriebenen - Zaubertricks gleichen: Versprechen, Wendung, Illusion. Vergleichbar mit Anfang, Mittelteil, Schluss.

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Das Flimplakat zu Prestige - Die Meister der Magie

Prestige - Die Meister der Magie

Mystery Großbritannien, USA, 2006

Kinostart: 04.01.2007


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