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02.11.01 00:00

Driven

Kritik: Ein junger, aufsteigender Rennfahrer (Kip Pardue) kommt mit dem Erfolgsdruck nicht klar und droht, zu scheitern. Der Chef seines Rennstalls (Burt Reynolds) holt einen Veteranen des Geschäfts (Sylvester Stallone) zur Hilfe. Dieser soll sich mit dem Jungen anfreunden und ihm Ruhe und Selbstdisziplin beibringen.
Als sich Jimmy (der junge Fahrer) dann noch in Sophia (Estella Warren), die Ex-Freundin seines Erzrivalen (Til Schweiger) verliebt, die diesen aber immer noch liebt, wird der Druck immer grösser und grösser. Und grösser!

Warum Sylvester Stallone und Burt Reynolds mit diesem Film den Respekt auf´s Spiel setzen, auf den sie beide lange warten mussten, ist mir ebenso schleierhaft wie der Grund, aus dem Renny Harlin immer noch Filme inszenieren darf.

Driven ist uninspiriert, banal und flach. Das Drehbuch kann sich nie ganz entscheiden, was denn hier nun nebensächlicher ist, die "Liebesgeschichte" oder die Meisterschaft. Wirklich in den Vordergrund gehört jedenfalls keins von beidem.

Die Regie gibt dem ganzen Film das abgenutzte Flair einer Folge Miami Vice, aufgestockt mit einem Schuss Baywatch. Zwischen dem drumherum, den schönen Menschen in teurer Kulisse, werden auch mal ein paar Rennszenen eingestreut. Diese bewegen sich dann in Sachen Spannung etwas unter den schlechteren Renn-Übertragungen im Fernsehen. Dass jedes Kopf-an-Kopf-Rennen dadurch entschieden wird, dass einer der beiden Fahrer einfach einen Gang höher schaltet und/oder auf´s Gaspedal tritt, hilft auch nicht wirklich...
Um dann doch etwas Pepp in die Sache zu bringen passieren in jedem Rennen so viele Unfälle, dass man sich unweigerlich fragt wie diese Fahrer überhaupt um irgendeine Meisterschaft fahren können. Abgesehen davon fliegt so ziemlich jedes crashende Auto direkt in die Kamera, so dass die Action-Regie eines Roland Emmerich auf einmal regelrecht abwechslungsreich wirkt.

Driven ist wirklich nichts als pure Zeitverschwendung. Deswegen will ich Euch auch nicht länger mit dieser Kritik aufhalten. Kuckt Euch einfach die echten Vorbilder im Fernsehen an.


Autor: Felix "Flex" Dencker



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Das Flimplakat zu Driven

Driven

Sportfilm USA, 2001

Kinostart: 15.11.2001


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