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06.08.06 19:14
A Scanner DarklySeite 1 Kritik: Die hintergründigen Geschichten von Phillip K. Dick zu verfilmen und dabei die Atmosphäre zu bewahren, die seine Werke kennzeichnet, kann nicht leicht sein. Zusätzlich stilistische Experimente zu wagen, erhöht das Risiko, das Publikum zu verlieren. A Scanner Darkly versucht beides, und deshalb scheint es ratsam, den Film 1.) unabhängig von der Vorlage zu betrachten und 2.) sich dabei auf jenes Element zu konzentrieren, dessen Wirkung zweifellos die Grundlage unterschiedlichster Meinungen bilden wird: Der Animationsstil. Dass die Handlung des Films deshalb in diesem Beitrag nahezu ignoriert wird, bedeutet nicht, dass sie keiner Erwähnung wert wäre. Sie ist schlichtweg über jegliche Kritik erhaben. Vielschichtig, abwechslungsreich, intelligent und überraschend. Man muss schon ein echtes Problem mit Dick oder der Thematik (Identitätsverlust in einem korrupten Überwachungsstaat) haben, um davon enttäuscht zu werden. Besonders da die Erzählstruktur einen angenehmen Wechsel von unterhaltsamen und anspruchsvollen Szenen bietet. Auch der brillante Soundtrack von Graham Reynolds und Thom York ist tadellos geraten und präsentiert sich gleichermaßen innovativ wie unaufdringlich. |
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