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06.08.06 19:14

A Scanner Darkly

Seite 1

Kritik:

größere AnsichtA Scanner Darkly

Die hintergründigen Geschichten von Phillip K. Dick zu verfilmen und dabei die Atmosphäre zu bewahren, die seine Werke kennzeichnet, kann nicht leicht sein. Zusätzlich stilistische Experimente zu wagen, erhöht das Risiko, das Publikum zu verlieren. A Scanner Darkly versucht beides, und deshalb scheint es ratsam, den Film 1.) unabhängig von der Vorlage zu betrachten und 2.) sich dabei auf jenes Element zu konzentrieren, dessen Wirkung zweifellos die Grundlage unterschiedlichster Meinungen bilden wird: Der Animationsstil.

Regisseur Richard Linklater brachte das von ihm zuletzt 2001 in Waking Life verwendete Rotoskopie-Verfahren hier erneut zum Einsatz und distanziert sich so von jeglicher etablierter SF-Optik. Das Resultat ist einfach: Wer der verwendeten Methode nichts abgewinnen kann, der wird auch nicht auf seine Kosten kommen. Wer sich damit - zumindest für zwei Stunden - anzufreunden vermag, wird den Kinobesuch nicht bereuen. Diejenigen, für die Rotoskopie ein Novum darstellt, sollten den Trailer sichten, um sich auf das Bevorstehende einzustimmen.

größere AnsichtA Scanner Darkly

Dass die Handlung des Films deshalb in diesem Beitrag nahezu ignoriert wird, bedeutet nicht, dass sie keiner Erwähnung wert wäre. Sie ist schlichtweg über jegliche Kritik erhaben. Vielschichtig, abwechslungsreich, intelligent und überraschend. Man muss schon ein echtes Problem mit Dick oder der Thematik (Identitätsverlust in einem korrupten Überwachungsstaat) haben, um davon enttäuscht zu werden. Besonders da die Erzählstruktur einen angenehmen Wechsel von unterhaltsamen und anspruchsvollen Szenen bietet. Auch der brillante Soundtrack von Graham Reynolds und Thom York ist tadellos geraten und präsentiert sich gleichermaßen innovativ wie unaufdringlich.

Zurück zum Animationsstil:
Ob es Sinn macht einen Film zu drehen, mit namhaften Schauspielern noch dazu, und danach alles zu "übermalen", kann diskutiert werden. Mir scheint es nutzlos, diese Entscheidung jetzt noch in Frage zu stellen. Das Einzige was zählt, ist ob es funktioniert.

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Das Flimplakat zu A Scanner Darkly

A Scanner Darkly

Science Fiction USA, 2006


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