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04.07.06 00:50
Revenge of the Warrior - Tom Yum GoongSeite 1 Kritik: Kham (Tony Jaa), unschuldiger Thai-Junge vom Lande, wächst gemeinsam mit dem Elefanten Boai auf, den er wie einen Bruder liebt. Als dieser dann auch noch Vater eines süßen kleinen Dickhäuters wird, scheint das Glück perfekt. Doch böse Wilderer töten die Elefantenmama und entführen die restlichen beiden ins ferne Australien. Kham, dessen Papa beim rücksichtslosen Kidnapping schwer verletzt wird, sinnt auf Rache und folgt den Bösewichten in eine für ihn völlig neue, hektische Welt, deren Sprache er zudem nicht versteht. Ong Bak schlug Ende 2004 ein wie eine Bombe. Tony Jaa wurde zum neuen Martial-Arts-Helden hochsilisiert, für viele stand die Nachfolge von Bruce Lee & Co. nunmehr fest. Dass der Streifen weder Handlung noch Schauspieltalent aufwies und zudem noch überaus dürftig inszeniert war, störte ob der atemberaubenden Kampfsequenzen kaum jemanden. Weshalb also bewährte Konzepte ändern, dachte sich Regisseur und Drehbuchautor Prachya Pinkaew und schiebt mit Revenge of the Warrior - Tom Yum Goong einen fast schon als dreist zu bezeichnenden Klon hinterher. War es in Ong Bak noch der Kopf einer Buddah-Statue, sind es nun zwei Elefanten, die als Vorwand für großartig choreographierte Prügelszenen herhalten müssen. Tony Jaa zeigt einmal mehr, welch ein unglaubliches Bewegungstalent er doch ist und beeindruckt erneut mit akrobatischen Höchstleistungen. So lässt beispielsweise die Auseinandersetzung mit einem Capoeira-Meister die Kinnlade der Zuseher ein ums andere Mal herunterklappen und auch die ausgiebigen Schlachten mit dem hünenhaften australischen Ex-Wrestler Nathan Jones gerieten äußerst unterhaltsam. Und so ist es auch in vorliegender Produktion wieder die bislang in Europa wenig bekannte Kampfsportart Muay Thai, die mit ihrer Schnelligkeit, Präzision und Intensität der eigentliche Star des Films ist. |
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