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01.05.06 07:44

Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn

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Kritik:

größere AnsichtDer Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn

John Madden dreht mal wieder mit Gwyneth Paltrow. Zunächst werden da sicherlich Erinnerungen an die mit Häme bedachte Oscarverleihung wach, bei der Paltrow den sicherlich etwas übertriebenen Goldjungen für ihr Schauspiel in Maddens Shakespeare in Love mit nach Hause nahm. Doch diese erneute Paarung geht vermutlich weniger auf eine Idee der PR-Abteilung von Miramax zurück, sondern darauf, dass Paltrow die Rolle der verstörten Mathematikerin Catherine bereits auf der Londoner Bühne spielte. Selbiges gilt zwar auch für Mary-Louise Parker, aber da wollen wir mal nicht so sein.

Catherine, die Tochter eines kürzlich verstorbenen Mathematik-Genies, sieht ihr Leben am Abgrund. Nachdem sie ihr Studium aufgab, um Robert, ihren Vater zu pflegen, der mehr und mehr dem Wahnsinn anheim fiel, findet sie nun die Ruhe, um sich einzureden, auch sie steuere auf dieses Schicksal zu. Hal, ein Schüler ihres Vaters, bringt sie auf andere Gedanken, während er dessen zahllose Notizbücher durcharbeitet, in der schwindenden Hoffnung, einen Geniestreich zu finden, der einem der seltenen klaren Momente entsprungen sein könnte.

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Mehr Aufruhr trudelt in Gestalt von Catherines Schwester Claire ein, die sich mehr oder weniger ehrlich um Catherine kümmern will und nichts eiliger hat, als das Haus ihres Vaters zu verkaufen. Als Hal in einem Schubfach ein weiteres Notizbuch findet, das einen potentiell revolutionären Beweis enthält, stehen die Dinge Kopf.

Gwyneth Paltrow gibt eine wundervolle Vorstellung als Catherine, die zwischen der Trauer um ihren Vater, dem von ihm geerbten Genie und der Angst, auch seine Krankheit abbekommen zu haben, langsam zerbricht. Paltrow schultert den Film im Alleingang, während ihre Kollegen, vor allem Anthony Hopkins als Robert und Hope Davis als Claire auf Autopilot agieren. Lediglich Jake Gyllenhaal verleiht seiner Figur Hal eine ansteckende Lebendigkeit, die die Szenen zwischen ihm und Paltrow zu den besten des Films macht.

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