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26.04.06 03:55

Wu Ji - Die Reiter der Winde

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Kritik:

größere AnsichtWuJi - Die Reiter der Winde
"Willst Du mein Daddy sein?"

Dem Hungertod nahe geht das verarmte kleine Mädchen Qingcheng einen Handel mit einer mächtigen Zauberin ein: Für den Preis, niemals mit ihrer echten Liebe vereint sein zu können, wird es ihr ermöglicht, ein feudales Leben zu führen. Durch ihre Schönheit ist ihr zwar die Bewunderung eines jeden Mannes sicher, doch werden all ihre Liebschaften tragisch enden. Als Konkubine des Königs fristet sie nunmehr ein Dasein in Wohlstand, doch ohne Liebe bleibt ihr ein erfülltes Leben verwehrt.
Eines Tages rettet ihr der Sklave Kunlun in der Rüstung seines Herrn, des berühmten Generals Guangming, das Leben. Natürlich hält die Prinzessin den Feldherrn für ihren Retter und verliebt sich in diesen. Doch fühlt sie sich auch zu Kunlun hingezogen und schon bald formt sich ein schicksalhafter Liebestriangel, der auf eine Katastrophe zusteuert. Der Bann der Zauberin muss also schleunigst gebrochen werden, was nur möglich ist wenn "Schnee im Frühling fällt und Tote zum Leben erwachen."

Wu Ji – Die Reiter der Winde kommt mit einer Menge beeindruckender Zahlen und ausreichend Vorschußlorbeeren in die heimischen Kinos. Mit einem Budget von 35 Millionen Dollar ist er der teuerste chinesische Film aller Zeiten und schlug in seiner Heimat alle bisherigen Kassenrekorde. 2006 wurde er für den Golden Globe in der Kategorie "Bester ausländischer Film" nominiert, im Programm der diesjährigen Berlinale lief er außer Konkurrenz und feierte dort seine Europapremiere.

größere AnsichtWuJi - Die Reiter der Winde
"MACH DAS LICHT AN!!!"

Zunächst ist festzuhalten, dass es sich hier nicht um den nächsten Hero oder House of Flying Daggers handelt. Wenn man schon einen Vergleich sucht, dann ist am ehesten noch A Chinese Ghost Story heranzuziehen, denn Wu Ji ist ein fantasievolles fernöstliches Märchen, dessen Stärken nicht im Martial Arts-Bereich liegen. Zwar gibt es natürlich auch gut in Szene gesetzte, unterhaltsame Kampfszenen, doch liegt der Schwerpunkt viel eher auf dem Fantastischen und Romantischen der epochalen Liebesgeschichte.
Und hier sind es wiederum in nur wenigen Fällen die Schauspieler, welche die aufwühlende Gefühlslandschaft des problembelasteten Liebesdreiecks anschaulich vermitteln können. Vielmehr vermögen dies die fantastischen, farbenprächtigen und ein ums andere Mal schlichtweg atemberaubenden Bilder. Unterstützt von der dynamischen und rundherum gelungenen Kameraarbeit von Peter Pau (Tiger and Dragon), ist es also vor allem die beeindruckende Optik, die Chen Kaiges (Lebewohl, meine Konkubine) Regiearbeit sehenswert machen.

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Das Flimplakat zu Wu Ji - Die Reiter der Winde

Wu Ji - Die Reiter der Winde

Fantasy China / Hong Kong / USA, 2005

Kinostart: 27.04.2006

FSK: Ab 12 Jahren

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