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28.03.06 05:55

Basic Instinct 2

Seite 1

Kritik: Catherine Tramell (Sharon Stone) ist back. Über zehn Jahre nach dem Überraschungserfolg und als skandalträchtig gehandeltem Werk von Paul Verhoeven, folgt nun eine Fortsetzung.

größere AnsichtBasic Instinct 2
Music was my first love...

Die attraktive Krimi-Bestsellerautorin gerät diesmal in der Metropole London mit dem Gesetz in Konflikt. Eine rasante Fahrt im Luxussportwagen endet aufgrund von Sex am Steuer schnell in der Themse. Dabei kann sie sich selbst retten, ihren schon vorher offensichtlich lethargischen Sexpartner allerdings nicht. Dies ruft sowohl Scotland Yard, federführend Roy Washburn (David Thewlis), als auch den Kriminalpsychologen Dr. Michael Glass (David Morrissey) auf den Plan. Mit seinem psychiatrischen Gutachten soll die nunmehr Angeklagte Dingfest gemacht werden. Nach einem neuerlichen Fehlschlag – wie schon in Teil eins – begibt sich Catherine dann in eine Therapie bei Dr. Glass. Gegen den Rat seiner Mentorin, Dr. Milena Gardosh (Charlotte Rampling) verstrickt sich der körperlich und intellektuell von Tramell angezogene Psychologe immer stärker in deren Netz aus Lügen und Verführung. Trotz ärztlicher Prinzipien verschwimmt als bald berufliche Professionalität mit privater Begierde. Genau dies ist auch der Plan, denn bei einem Mord wird es nicht bleiben. Auch soll sie längst nicht mehr die einzige Tatverdächtige sein.

Auf den ersten Blick birgt die Story tatsächlich einen gewissen Reiz: spannungsgeladenes Verwirrspiel gepaart mit erotischen bis sexuell sehr freizügigen Szenen, verpackt als Thriller. Dies sollte nicht zwangsläufig nur einmal, wie in Basic Instinct, funktionieren.

größere AnsichtBasic Instinct 2
... and Sharon Stone my last

Hier allerdings hat wieder einmal die Fortsetzungsfalle zugeschnappt. Drehbuch und Regie bringen es einfach nicht fertig, den neunziger Jahre Erfolg annähernd zu erreichen. Das vermeintlich psychologische Verwirrspiel endet meistens in endlosen Dialogen, begleitet von tatsächlichen Drehbuchwirrungen. Denn die sich häufenden, logischen Fehler innerhalb der Story lassen keineswegs Momente von elektrisierender Spannung aufkommen, sondern vielmehr gähnende Langeweile. Exemplarisch dafür ist, dass zuerst, trotz des Medienrummels auf Grund der Mordanklage, fast keine der auftretenden Personen Miss Tramell kennt. Später stellt sich allerdings heraus, dass alle Personen, die ermordet werden bzw. unmittelbar mit diesen Personen in Zusammenhang stehen, sie sehr wohl kennen. Das daraus resultierende Problem ist eine absolute Nichtnachvollziehbarkeit. Zum Thema Erotik bleibt lediglich zu sagen, dass es derartige Momente schlicht und einfach nicht gibt. Sexszenen gibt es en Masse, keine Frage, aber diese sind umgesetzt als würde man Schweine im Stall beim Poppen beobachten. Wenn das Hauptaugenmerk des Zuschauers auf derlei anzügliche Darstellung gerichtet ist, sollte er dennoch auf einen ausgewählten Film aus der speziellen Videotheksabteilung zurückgreifen.

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