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15.03.06 07:48

Dreamer - Ein Traum wird wahr

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Kritik: Der größte Traum der kleinen Cale (Dakota Fanning) ist ein eigenes Pferd. Mit ihrer Familie auf einer Ranch lebend, die aber aus Geldmangel schon lange kein eigenes Gestüt mehr aufrechterhalten kann, ist dieser Wunsch in weite Ferne gerückt. Ihr Vater Ben (Kurt Russel), der seinen Lebensunterhalt als Pferdetrainer bei dem arroganten Stallbesitzer Palmer (David Morse) verdient, kann daher seiner Tochter nur so den Kontakt mit ihren geliebten Vierbeinern ermöglichen.
Palmer, der alle Renn-Hoffnungen in die Stute Sonya steckt, muss aber einen Rückschlag hinnehmen, als sich diese bei einem Sturz ein Bein bricht. Die logische Konsequenz wäre die Tötung des Tieres, da dieses wohl niemals mehr ein Rennen bestreiten könnte. Seiner Tochter zu Liebe verhindert Ben dies, allerdings mit der Konsequenz, gefeuert zu werden. Als Abfindung erhält er den angeschlagen Gaul und versucht in ihn fortan wieder auf die Beine zu bringen. Die kleine Cale hingegen fasst einen noch weitaus tollkühneren Plan, nämlich den, Sonya nicht nur wieder zu gesunden sondern sie als dann fit für einen Wettkampf zu machen. Ihr großes Ziel ist dabei kein geringeres als die Teilnahme am weltberühmten Breeders Cup.

Mit Dreamer kommt ein Film in die Kinos, der per se als nicht Erfolg versprechend einzustufen ist. Die Inszenierung, mit ansprechender Fotografie, ist Hollywood entsprechend klassisch gut, aber dennoch absolut berechenbar und daher einfach nur langweilig. Nicht nur das, sondern er wird von einem derart aufdringlichen Schmalzsoundtrack überlagert, der jegliche Gefühlsregung Note für Note vorgibt.
Solch manipulative Momente finden sich, wie sollte es anders sein, auch in den Typisierungen der Charaktere wieder. Da gibt es das kleine Mädchen mit dem großen Traum, den liebenden Vater, der seiner einzigen Tochter nicht das Herz brechen will und neben dem typischen Bösewicht, der all die Pläne durchkreuzen will, auch noch den weisen Großvater, der mit viel Verständnis und List wiederum die Weichen in Richtung Happy End stellt.
Allein die Namen der Personen, wie Ben, Lily, Pop und der obligatorische Prinz, der nicht fehlen darf, entsprechen dem Typus eines Märchens. Und nichts anderes ist es im Endeffekt auch: Ein Märchen mit dem Zusatz "Inspired by a true story", bei dem selbst die Disneystudios neidisch werden könnten. Nicht aber weil der Film sonderlich gut geraten ist, sondern eher weil er eine Rührseeligkeit aufweist, die der besten Disneytradition entspricht, die diese längst nicht mehr als Monopol gepachtet haben.

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Das Flimplakat zu Dreamer - Ein Traum wird wahr

Dreamer - Ein Traum wird wahr

Drama USA, 2005

Kinostart: 23.03.2006

FSK: Keine Beschränkung

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