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19.12.05 08:10

Domino

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Kritik: Einst verprügelte Domino Harvey (Keira Knightley) ungeliebte Klassenkameradinnen, dann betrat sie als Model die Bretter, die die Welt bedeuten, um herauszufinden, dass sie auch dort am liebsten andere Menschen verprügelt. Also kehrt sie dem Glamourleben den Rücken und schließt sich zwei Kopfgeldjägern (Mickey Rourke und Edgar Ramirez) an, um "ein bisschen Spaß" zu haben.

Als Domino in ihrem neuen Job erste Lorbeeren erntet, wird das Fernsehen auf die Prügelprinzessin aufmerksam und ehe sie sich versieht, werden Domino und ihre Mannen auf ihrer Kopfgeldjagd von einem Kamerateam und den Moderatoren Brian Austin Green und Ian Ziering begleitet. Die Situation eskaliert, als eine ganze Stange Geld eines Verbrechersyndikats verschwindet und Domino zwischen die Fronten gerät.


Tony Scotts Domino erhebt gar nicht erst den Anspruch, eine ernsthafte Biografie der erst kürzlich verstorbenen Kopfgeldjägerin Domino Harvey zu sein. Ihre Geschichte dient lediglich als Grundlage für einen durchgestylten und auf super-cool getrimmten Actionfilm, der so dermaßen peinlich ist, dass er bis zu einem gewissen Punkt sogar wieder Spaß macht. Vom Drehbuch über die Regie bis hin zu den Darstellern - Hier ist einfach alles völlig überzogen und so überschreitet Domino immer wieder aufs Neue die Grenze zur Lächerlichkeit.

Nebenbei versucht der Film, eine Geschichte um ein paar verschwundene Geldscheine zu erzählen, allerdings konzentriert sich Tony Scott die meiste Zeit darauf, seine bestenfalls oberflächlichen Figuren von einer "coolen" Szene zur nächsten wandern zu lassen und dabei möglichst viele nichtssagende One-Liner in den luftleeren Raum der Handlung zu posaunen. Wenn Edgar Ramirez sich in einem Waschsalon bis auf den Slip auszieht, um seine von der Kopfgeldjagd verschmutzten Klamotten zu waschen und dabei von Keira Knightley angeschmachtet wird, die kurz zuvor mit einem Lap-Dance den Tag retten musste, sollte man meinen, der Gipfel der zum reinen Selbstzweck existierenden Szenen sei erreicht. Aber falsch gedacht: Tony Scott setzt immer wieder einen drauf. Ein peinliches Highlight jagt das nächste und als das Team, vollgepumpt mit Meskalin, in der Wüste strandet, findet auch die unausweichliche, wahllos eingestreute Sex-Szene ihren Platz.

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Das Flimplakat zu Domino

Domino

Biographie USA, 2005

Kinostart: 29.12.2005


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