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16.10.05 21:26

Flightplan - Ohne jede Spur

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Kritik: Die Flugzeugingenieurin Kyle Pratt (Jodie Foster) steht erschüttert und verloren im winterlichen Berlin. Ihr Mann David (John Benjamin Hickey) ist tot, von einem Dach gefallen, erst wenige Tage zuvor. Gemeinsam mit ihrer sechsjährigen, durch den Verlust des Vaters völlig verstörten Tochter Julia (Marlene Lawston), macht sie sich auf den Rückflug von Berlin in die USA, um David in der Heimat zu beerdigen.
Erschöpft nutzen die beiden Trauernden die leeren letzten Reihen des Fliegers und schlafen unmittelbar nach dem Start Hand in Hand ein. Als Kyle einige Stunden später aufwacht, ist ihr Töchterchen verschwunden.
Die verzweifelte Mutter sucht zunächst noch eigenhändig das von ihr mitkonstruierte, hypermoderne Flugzeug ab, doch von Julia fehlt jede Spur. Als sie sich hilfesuchend an die Besatzung wendet, folgt der nächste Schock: Niemand, weder Crew noch Passagiere, können sich an die Kleine erinnern, sie scheint noch nicht einmal auf der Passagierliste auf. Kyle lässt trotz des allgegenwärtigen Zweifels an ihrem geistigen Gesundheitszustand nichts unversucht ihre Tochter zu finden. Ihre Paranoia überträgt sich zunehmend auf die übrigen Fluggäste und schon bald gerät die Situation völlig außer Kontrolle...

Jodie Foster, zweifache Oscarpreisträgerin und nach wie vor Publikums- wie Kritikerliebling, hat sich in den letzten Jahren rar gemacht. Von ihrem Miniauftritt in Mathilde – Eine große Liebe abgesehen, liegt ihre letzte Hauptrolle in David Finchers Panic Room bereits drei Jahre zurück. Mit Flight Plan feiert sie ihr Comeback und begibt sie sich dabei erneut ins Thrillerfach.
Regieanweisungen empfing sie hierbei von einem der größten Talente, dass die deutsche Filmszene zu bieten hat: Robert Schwentke. Dieser machte sich mit der wunderbaren Tragikomödie Eierdiebe, sowie dem nervenaufreibenden Thriller Tattoo auch international einen Namen und beweist mit seinem Hollywooddebüt erneut sein Können. Seine Inszenierung erweist sich, unterstützt durch die großartige Kameraarbeit von Florian Ballhaus (Eierdiebe), als ungeheuer stilvoll und routiniert. Die komplette Eröffnungssequenz, die durch ihre fragmentarisch-traumartigen Bilder wunderbar die erschütterte Gefühlslage der Hauptfigur ausdrückt, ist ein Fest für die Augen und angenehm nonkonformistisch. Die Szenen innerhalb des gewaltigen, zweistöckigen Flugzeuges gerieten dank toller Kamerafahrten und exzellenter Schnittarbeit rasant und spannend, wobei natürlich auch die Geschichte selbst dazu beiträgt. Und doch ist das Drehbuch von Peter A. Dowling und Billy Ray der eigentliche Haken an der Sache und verwehrt Flight Plan den Sprung in die Oberklasse des Genres.

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Das Flimplakat zu Flightplan - Ohne jede Spur

Flightplan - Ohne jede Spur

Thriller USA, 2005

Kinostart: 20.10.2005


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