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11.10.05 23:24

A History of Violence

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Kritik: Tom Stall (Viggo Mortensen) führt ein durch und durch zufriedenes Leben im sympathischen Kleinstädtchen Millbrook, Indiana. Die Arbeit im örtlichen Coffeeshop macht Spaß, seine Ehe mit der hübschen Anwältin Edie (Maria Bello) verläuft prächtig und die gemeinsamen Kinder Jack (Ashton Holmes) und Sarah (Heidi Hayes) runden die perfekte Idylle ab.
Doch ein schreckliches Ereignis löst eine Kettenreaktion voll von Gewalt und Misstrauen aus, welche die heile Welt zu zerstören droht: Als zwei brutale Räuber den Coffeeshop überfallen und die Gäste terrorisieren, reagiert Tom geistesgegenwärtig und erschießt die beiden gesuchten Mörder.
Der bescheidene Familienvater wird daraufhin als Held gefeiert, dem unvermeidlichen Medienrummel möchte er jedoch so gut es geht entfliehen. Eines Tages kreuzt der zwielichtige Gangsterboss Carl Fogarty (Ed Harris) auf und konfrontiert ihn mit einer schier unglaublichen Behauptung: Tom Stall heiße eigentlich Joey Cusack und er habe noch eine Rechnung mit ihm offen. Tom bestreitet dies und setzt sich gegen die zunehmenden Angriffe Fogartys zur Wehr...

David Cronenberg gilt seit jeher als Garant für ungewöhnliches Kino. Seien es frühe Werke wie Scanners oder Videodrome, zu Kultfilmen avancierte Produktionen wie Die Fliege oder Naked Lunch, oder auch stille Meisterwerke wie Spider – der gemeinsame Nenner aller Cronenberg-Filme ist eine schwer fassbare, misanthropisch-düstere Grundstimmung. Dass darüber hinaus oftmals eine gehörige Portion Gesellschaftskritik im Subtext mitschwingt und er sich niemals hollywood´schen Trendvorgaben hingab, macht den gebürtigen Kanadier nur noch origineller. Und so überrascht es kaum, dass sich auch A History of Violence wohltuend von den üblichen Massenproduktionen abhebt und zudem als eindringliche Gewaltparabel ohne moralischem Fingerzeig begeistert.

Neben der vortrefflich gelungenen Exposition, die sich ausreichend Zeit nimmt, die Hauptfigur mitsamt Familie vorzustellen und zudem die richtige Dosis Lokalkolorit mitbringt um sich vom Kleinstadtmilieu des amerikanischen Mittelwestens vereinnahmen zu lassen, erweist sich die ruhige Erzählweise als echte Wohltat.
Dass niemals Langeweile aufkommt, ist neben der handwerklich makellosen Regieleistung vor allem dem spannenden wie intelligenten Drehbuch von Josh Olson – basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von John Wagner und Vincent Locke – zu verdanken.

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Das Flimplakat zu A History of Violence

A History of Violence

Thriller USA, 2005

Kinostart: 13.10.2005

FSK: Ab 18 Jahren

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