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04.10.05 01:00

Ein Duke kommt selten allein

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Kritik: Bo Duke und Luke Duke, zwei aufsässige Jungs aus Hazzard County im Süden der USA, waren Ende der 1970er bis Mitte der 80er Jahre eine Institution im amerikanischen Fernsehen. Hierzulande fanden die Jungs vergleichsweise wenig Beachtung, denn die Serie lebte vor allem von der augenzwinkernden Romantisierung der hinterwäldlerischen Rednecks, die in den Südstaaten noch heute gerne aufrecht erhalten wird, und bot in unseren Breiten demnach eher eingeschränkte Identifikationsmöglichkeit.
Daneben gab es die üblichen Verfolgungsjagden, bei denen auch im Kinofilm der eigentliche Held der Serie zum Zuge kommt - der "General Lee", ein knallroter 1969er Dodge Charger, mit dem die Dukes immer wieder den korrupten Sheriff Roscoe P. Coltrane und seine Schergen abhängen.

Die Besetzung wurde natürlich für das MTV-Publikum aufgebohrt.
Seann William Scott tritt das relativ schwierige Erbe von John Schneider (Smallville-Fans in der Rolle des Jonathan Kent bekannt) an. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger schafft Scott es nicht, Bo die unschuldige Leichtigkeit mitzugeben, die die Figur ursprünglich so sympathisch machte. Stattdessen vertraut er auf seinen patentierten Dumpfbacken-Charme und liefert eine gänzlich zu vernachlässigende Vorstellung ab.
Johnny Knoxville fällt nicht ganz so tief, was aber zum großen Teil daran liegt, dass Luke schon in der Serie ein zum Gähnen langweiliger Charakter war. Insofern liegt Knoxville mit seinem Vorgänger Tom Wopat in etwa gleich auf.
Jessica Simpson steigt nun in die Fußstapfen von Catherine Bach und spielt Daisy Duke. Die Cousine mit den legendär kurzen Jeans (die in den USA, in Anlehnung an die Serie, "Daisy Dukes" genannt werden) besaß in der Serie einen naiven Charme, der allem Sexappeal zum Trotz eine gewisse Unschuld ausstrahlte. Das charme- wie schamlose Popsternchen Simpson wirkt im selben Outfit wie eine 2$-Prostituierte.
Burt Reynolds kann Boss Hogg zwar nicht ansatzweise die Schleimigkeit seines Vorgängers Sorrell Booke verleihen, aber er gibt sein bestes. Den Auftritt im strahlend weißen Anzug nimmt man ihm jedenfalls ab.

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Das Flimplakat zu Ein Duke kommt selten allein

Ein Duke kommt selten allein

Actionkomödie USA, 2005

Kinostart: 06.10.2005

FSK: Ab 12 Jahren

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