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07.09.05 12:41

Red Eye

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Kritik: Lisa Reisert (Rachel McAdams) sieht sich als erfolgreiche Hotel-Managerin täglich mit stressigen Situationen konfrontiert. Dementsprechend locker nimmt sie auch die Verspätung ihres Rückfluges von der Beerdigung ihrer Großmutter in Dallas nach Miami, was wohl auch am Charme des Mitreisenden Jackson Rippner (Cillian Murphy) liegt, der ihr die Wartezeit mit Schmeicheleien versüßt. Als die beiden dann auch noch Schulter an Schulter im Flugzeug sitzen, scheint sich eine himmlische Romanze anzubahnen. Doch schon bald offenbart Jackson sein wahres Gesicht. Er gehört zu einer Verschwörung, die den Tod des Deputy President of Homeland Security, Charles Keefe (Jack Scalia) plant. Da der hochrangige Politiker ein Stammgast jenes Hotels ist, das Lisa als Managerin leitet, soll sie dazu gezwungen werden ihn per telefonischer Anweisung in ein anderes Zimmer verlegen zu lassen, um so das geplante Attentat überhaupt erst zu ermöglichen. Als Druckmittel benutzt Jackson Lisas Vater, denn sollte sie sich weigern zu kooperieren, wird dieser von einem bereitgestellten Auftragskiller ermordet.
Die ansonsten so smarte Lisa gerät zunehmend in Panik, denn in der Enge eines Flugzeuges in zehntausend Metern Höhe, scheint ein Entkommen unmöglich...

Wes Craven ist es unbestritten gelungen, dem Horrorgenre mit einigen seiner Filme neue Impulse zu geben. So waren und sind A Nightmare on Elm Street und Scream - so unterschiedlich sie auch sein mögen - Meilensteine, die einer überwiegend konformistischen Gattung zumindest kurzfristig Erfolg und Ideenreichtum bescherten. Doch schützt der vermeintlich große Name auf dem Regiestuhl keineswegs vor veritablen Fehlgriffen. So lehren uns unsägliche Stilblüten wie Das Ding aus dem Sumpf, Vampire in Brooklyn und vor allem der diesjährige Totalausfall Verflucht, dass Cravens Vita nicht frei von dunklen Flecken ist.

Mit Red Eye verlässt der Meister die ausgetrampelten Horrorpfade und widmet sich geradliniger Thrillerunterhaltung, was größtenteils auch wunderbar klappt. Die Exposition gerät unterhaltsam, wenn auch vorhersehbar und erfüllt ihren Zweck, die beiden Hauptcharaktere ein- und zusammenzuführen, tadellos. Auch das Hinauszögern des unausweichlichen Fallenlassens von Jacksons Tarnung gerät erstaunlich spannend und mündet in eine fast schon kammerspielartige zweite Hälfte im Flugzeug, die den geringen Raum nutzt, um gänsehautfördernde Atmosphäre zu verströmen.

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Das Flimplakat zu Red Eye

Red Eye

Thriller USA, 2005

Kinostart: 08.09.2005


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