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23.08.05 13:31

Das Imperium der Wölfe

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Kritik: Anna Heymes (Arly Jover) ist die Frau eines hochrangigen Mitarbeiters des französischen Innenministeriums und genießt ihr Leben in vollen Zügen. Dieses wird jedoch durch plötzlich auftretende Wahnvorstellungen und Gedächtnisstörungen, die sie ihren eigenen Ehemann nicht mehr erkennen lassen, gehörig durcheinandergebracht. Die verzweifelte Anna will sich mit der ärztlichen Diagnose einer akuten Amnesie nicht abfinden und versucht auf eigene Faust herauszufinden, was ihr widerfahren ist. Zug um Zug kommt sie einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.

Zur gleichen Zeit treibt im türkischen Viertel von Paris ein bestialischer Killer sein Unwesen. Die Leichen von drei rothaarigen Frauen wurden grausam verstümmelt in der Kanalisation gefunden, der junge Kommissar Paul Nerteaux (Jocelyn Quivrin) steht vor einem Rätsel. Trotz großer Bedenken bittet er den skrupellosen Ex-Polizisten Schiffer (Jean Reno), der die zwielichtige Unterwelt der französischen Metropole kennt wie seine Westentasche, um Unterstützung. Kurze Zeit später stoßen die beiden auf eine mysteriöse Gruppierung, "Die Grauen Wölfe". Der gesuchte Killer scheint im Namen dieser Organisation gemordet zu haben. Doch bald wird klar, sein eigentliches Ziel befand sich bislang nicht unter den Opfern: Anna...

Wenn sich Jean Reno mit mysteriösen Geheimgesellschaften herumschlagen muss, fühlt man sich unweigerlich an Die purpurnen Flüsse erinnert. Nicht ganz zu unrecht, denn auch Das Imperium der Wölfe basiert auf einem Roman von Jean-Christophe Grangé. Das Konzept, zwei Geschichten über eine gewisse Zeit hinweg parallel zu erzählen, um sie letztendlich mehr oder weniger geschickt zusammenzuführen, funktioniert 45 Minuten lang erstaunlich gut. Beide Handlungsstränge werden spannend eingeführt, das düster verregnete Paris bietet schaurig-schöne Kulissen, die Hauptcharaktere - allen voran Anna - wecken Interesse und bewegen zum Mitfiebern.
Doch dann findet plötzlich und ohne jede Vorwarnung ein Bruch im Erzähltempo statt. Hektisch werden eine Vielzahl an Figuren aus dem Hut gezaubert, um die Geschichte abzukürzen und Logiklöcher zu stopfen. Die bis dato gekonnt aufgebaute, dezent morbide Atmosphäre wird binnen kürzester Zeit völlig zerstört, die Plot-Annäherung wird plump vorangetrieben und mündet in ein unbefriedigendes, albern aufgeblasenes Finale.

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