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21.08.05 22:57

Don´t Come Knocking

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Kritik: Howard Spence (Sam Sheppard, der auch das Drehbuch schrieb) ist seines Lebens als Westernstar überdrüssig. Eines Morgens flieht er vom Set seines neuesten Films und reitet auf und davon. Während seine Produzenten Zeter und Mordio schreien, sucht er seine Mutter (Eva Marie Saint) auf, die er seit 30 Jahren nicht mehr gesehen hat.
Diese erzählt ihm dann unverblümt, er habe in Montana ein Kind von einer ehemaligen Geliebten.

In der vagen Hoffnung auf ein Leben jenseits von Alkohol und Groupies und mit dem Kopfgeldjäger (Tim Roth) der Produktionsfirma im Nacken macht Howard sich auf, seine neue Familie zu finden.


Mit seinem neuesten Werk um Freiheit, Sehnsucht und Heimat hat Wim Wenders ein weiteres skurriles Filmchen geschaffen. In cleveren und wunderschönen Bildern (Kamera: Franz Lustig), unterlegt mit einem Soundtrack des großen T Bone Burnett, erzählt er von einem Mann, der in einer völlig eigenen Welt lebt. In dieser Welt wird ein 60-jähriger Westerndarsteller, dessen Karriere ihren Höhepunkt längst überschritten hat, von jugendlichen Mädchen erkannt, von denen ihm noch immer so viele auf sein Zimmer folgen, wie ins Bett passen. Seine Mutter, die ihn so lange nicht mehr gesehen hat, dass sie ihn beim Wiedersehen zuerst gar nicht erkennt, geht so unbeeindruckt mit ihm um, als wäre er nie weggewesen. Auch als er in einem örtlichen Casino volltrunken Ärger macht, bringt der Sheriff ihn nach Hause wie den kleinen, aufsässigen Jungen von damals.

Als Spence von seinem Kind erfährt, bekommt nicht nur sein Leben ein Ziel, sondern auch der Film eine Richtung. Howard ist als Mann wenig mehr als eine leere Hülle, nur bestehend aus seiner Berühmtheit, seinem Image und der Unzufriedenheit mit den eigenen Allüren. Als er nach Butte, Montana kommt ist er entsprechend wenig auf das vorbereitet, was ihn erwartet: Ein Sohn (Gabriel Mann), der nichts von ihm wissen will, ein junges Mädchen (Sarah Polley), das ihm unentwegt mit einer Urne im Arm folgt und die in diesem Chaos halbherzig aufflammenden Gefühle für die Kellnerin Dorene (Jessica Lange), die Mutter seines Sohnes.

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Das Flimplakat zu Don´t Come Knocking

Don´t Come Knocking

Drama Deutschland, USA, 2005

Kinostart: 25.08.2005

FSK: Ab 6 Jahren

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