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20.08.05 00:29

Das wandelnde Schloss

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Kritik: Die junge und unscheinbare Sophie arbeitet als Hutmacherin im Betrieb ihrer Familie. Eines Tages lernt sie den charismatischen und berüchtigten Zauberer Hauro kennen und verliebt sich in ihn.
Aus Eifersucht belegt die Hexe aus dem Niemandsland sie mit einem Fluch, der ihr den Körper einer alten Frau gibt. Also schleicht sie aus der Stadt und sucht Hauro, ihre einzige Hoffnung, von dem Fluch befreit zu werden.


Wenn Hayao Miyazaki einen neuen Film in die Kinos bringt, ist das nicht nur für Animefans und Freunde anspruchsvoller Kinderfilme ein Großereignis. Nachdem sich inzwischen auch Disney vom 2D-Zeichentrick verabschiedet hat, bleiben die japanischen Animes die letzte Hochburg dieser traditionsreichen Kunstform, und Miyazaki ist ihr unbestrittener Meister. Nachdem er mit seinen letzten Filmen das Niveau in unglaubliche Höhen geschraubt hatte, waren die Erwartungen natürlich immens.
Doch wie das mit derart hohen Erwartungen nun mal so ist, sie sind dazu verdammt, enttäuscht zu werden - wenn auch in diesem Fall nur milde. Mit Das wandelnde Schloss gelang Miyazaki ein wundervolles kleines Rührstück, das im Vergleich zu Chihiros Reise ins Zauberland und Mein Nachbar Totoro jedoch leicht abfällt.

Das größte Problem des Films ist die deutsche Synchronisation. Das japanische Original soll sehr viel besser gesprochen sein. Die hiesige Fassung reicht von langweilig - ein nicht besonders motiviert klingender Robert Stadlober spricht Hauro - bis unfreiwillig komisch. Letzteres trifft vor allem auf Sophie zu. Während in der englischen Version Emily Mortimer die junge und Jean Simmons die alte Inkarnation sprechen, übernahm Sunnyi Melles hier beide Varianten. Dies hat leider zur Folge, dass die alte Sophie immer wieder wie eine Parodie klingt.

Daneben kämpft der Film auch mit leichten Timing-Problemen - ein Eindruck, der vor allem durch das gehetzte Ende gefestigt wird. Da fällt es umso mehr auf, dass der Anfang sich ein wenig zieht. Das Mauerblümchen Sophie ist als Figur wenig reizvoll und wirkt auch etwas zu weinerlich.
Ist sie erstmal im titelgebenden Schloss angekommen, lässt Miyazaki jedoch seine Muskeln spielen.

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Das Flimplakat zu Das Wandelnde Schloss

Das Wandelnde Schloss

Zeichentrick Japan, 2004

Kinostart: 25.08.2005


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