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05.08.05 13:24

Charlie und die Schokoladenfabrik

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Kritik: Gute Kinder haben es schwer in den kuriosen Büchern des britischen Autors Roald Dahl. Sie bekommen es nämlich mit Hexen und sogar elternfressenden Rhinozerossen zu tun, ganz abgesehen von alltäglichen Problemen wie einer ignoranten Familie, Hunger oder Armut.
So bitterböse Dahls Kinderbücher auch anfangen, das Glück bleibt nie aus. Ein Satz aus Roald Dahls Charlie und die Schokoladenfabrik gilt im Grunde für alle seine kleinen Helden: "Charlie was the luckiest boy in the world. He just didn’t know it yet."

Vorerst steht Charlie Bucket (Freddie Highmore) noch vor den verschlossenen Toren zu Willy Wonkas Schokoladenfabrik. Vor vielen Jahren wurde sie wegen Industriespionage für die Öffentlichkeit geschlossen. Hineinkommen kann Charlie höchstens in seinen Träumen. Seine Chancen verbessern sich auch nicht sonderlich, nachdem der geheimnisumwobene Süßwarenfabrikant einen Wettbewerb ausschreibt – er lässt wieder Menschen in seine Schokoladenfabrik. Wer in die Fabrik kommen darf, muss jedoch eines der fünf goldenen Tickets vorweisen, die unter dem Papier von fünf der Millionen Schokoladentafeln versteckt sind.
Charlies Problem ist nun, dass er jedes Jahr gerade einmal eine Tafel Schokolade bekommt, nämlich zu seinem Geburtstag. Er lebt mit seinen verarmten Eltern (Helena Bonham Carter und Noah Taylor) und seinen bettlägerigen Großeltern in einem Haus mit schiefen Mauern und einem löchrigen Dach.
Charlies Geburtsstagsschokolade enthält leider kein Ticket. So kann er nur in den Nachrichten mitanschauen, wie die anderen goldenen Eintrittkarten von abscheulichen Kindern gefunden werden: dem verfressenen Augustus Gloop, der erfolgssüchtigen Violet Beauregarde, der verwöhnten Veruca Salt und dem zerstörungswütigen Mike Teavee.
Schlussendlich hält auch Charlie ein Ticket in den Händen – aber erst nach einer ausgeklügelten erzähltechnischen Verzögerungstaktik.

Zusammen mit seinem Großvater (David Kelly) wird Charlie eingelassen in das phantastische Schokoladenreich von Willy Wonka. Johnny Depp macht aus dieser klassischen Kinderbuchfigur einen distanzierten Sonderling, steckengeblieben in seiner emotionalen Entwicklung und unbeholfen im Umgang mit anderen Menschen.

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Das Flimplakat zu Charlie und die Schokoladenfabrik

Charlie und die Schokoladenfabrik

Fantasy USA, 2005

Kinostart: 11.08.2005


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