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16.07.05 16:55

Lovesong für Bobby Long

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Kritik: Als sie vom Tod ihrer Mutter erfährt, kehrt Purslane Will (Scarlett Johansson) aus ihrem Wohnwagen in Florida in ihre Heimatstadt New Orleans zurück.
Dort verpasst sie nicht nur das Begräbnis, sondern muss auch feststellen, dass sie das Haus ihrer Mutter mit zwei Fremden teilen muss, die sich dort eingenistet haben. Pursys Mutter hat das Haus zu gleichen Teilen ihr, dem ehemaligen Literaturprofessor Bobby Long (John Travolta) und dessen Schützling Lawson Pines (Gabriel Macht) vermacht.

Pursy bringt die unfreiwillige WG auf Vordermann und ist zunächst eher angewidert von den beiden selbsternannten Philosophen, die ihre Tage mit Alkohol und leeren Gesprächen verbringen, während sie angeblich an einem Buch arbeiten.
Nach und nach lernt sie jedoch nicht nur Bobby und Lawson verstehen und akzeptieren, sondern kommt auch ihren Geheimnissen auf die Spur.


Die Leinwand liebt Verlierertypen. Intelligente Verlierertypen, wohlgemerkt. Verkappten Poeten, die sich vor stilechter Kulisse kaputt saufen, haftet seit jeher eine gewisse Romantik an.
Ein ehemaliger College-Professor, der gemeinsam mit seinem Protegé in einem heruntergekommenen Haus in New Orleans sein karges Dasein fristet und andauernd die großen Autoren des letzten Jahrhunderts zitiert, sollte da eigentlich eine sichere Bank sein. Besetzt man ihn dann noch mit einem grauhaarigen John Travolta, dürfte eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

Sollte man meinen. Doch das pathetische Voice Over, das den Film einleitet, ist nur die erste von vielen drehbuchtechnischen Abkürzungen, die Autorin und Regisseurin Shainee Gabel bei der Umsetzung des Romans Off Magazine Street von Ronald Everett Capps nahm. Eine ordentliche Einführung der Figuren findet kaum statt, erst nach und nach erfährt man den Hintergrund, wenn es für echte Anteilnahme eigentlich schon zu spät ist.
Die Figuren ständig berühmte Autoren zitieren zu lassen, ist ebenfalls eine beliebte Methode, ein Drehbuch intelligenter klingen zu lassen, als es ist. Natürlich ist es verlockend, einfach ein verbales Fertighaus zu bauen, anstatt sich bei der Kreation eloquenter Satzgebäude zu überheben. Somit stammen die besten Sätze jedoch aus anderen Vorlagen, was besonders schmerzhaft auffällt, wenn die restlichen Dialoge entweder pathetisch oder banal klingen.

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Das Flimplakat zu Love Song for Bobby Long

Love Song for Bobby Long

Drama USA, 2004

Kinostart: 27.07.2005

FSK: Ab 6 Jahren

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