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31.05.05 04:46

House of Wax

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Kritik: Der Remake-Wahn treibt immer seltsamere Blüten. Nun kommt mit House of Wax ein Film ins Kino, der als Remake des Vincent Price-Klassikers Das Kabinett des Professor Bondi beworben wird, der wiederum ein Remake von Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts war. Mit seinem Plot über die mordende Familie, die ihre eigene Geisterstadt für sich hat, ist House of Wax aber eher eine Neuauflage von Blutgericht in Texas alias Das Kettensägenmassaker. Oder ist er die Neuauflage von Michael Bays Remake davon? Schwer zu sagen.

Beurteilt man den Film nach der PR-Maschinerie, stellt das Ganze sowieso nur ein Vehikel dar, um Paris "kann nix" Hilton vor der Kamera einen FSK 6-Strip hinlegen zu lassen.
Doch Gott sei Dank machen diese wenigen Momente steifer Bewegung auch schon den Gutteil von Hiltons Zeit vor der Kamera aus. Nicht weil sie, wie uns die geschickt platzierten Spam-Postings in diversen Internetforen glauben machen wollten, bereits in den ersten Minuten spektakulär das Zeitliche segnet, sondern weil sie für den Film schlicht und einfach unbedeutend ist. Im Grunde fast schon schade, denn aus der Tatsache, dass man bei ihr nie weiß ob sie nun schon eine Wachsfigur sein soll oder noch nicht, hätte man den einen oder anderen ironischen Moment zaubern können. So muss sich der interessierte Leser an Hiltons ersten Film halten, den es in Geschäften zu kaufen gibt, die ihre Ware in auffällig unauffälligen braunen Tüten ausgeben.

Der eigentliche Film dreht sich um Elisha Cuthbert und ihren Zwillingsbruder Chad Michael Murray, die gegen ein anderes Zwillingspaar (gespielt von Brian Van Holt) antreten, die ihr Städtchen in ein Wachsfigurenkabinett verwandelt haben und nun die anrückenden sechs kleinen Teenager - neben Cuthbert, Murray und Hilton stehen noch Jared Padalecki, Jon Abrahams und Robert Ri´chard auf der Todesliste - zu ihren Ausstellungsstücken hinzufügen wollen.

Sechs Teenager, 113 Minuten Laufzeit, und nicht mal alle sterben. Da verwundert es nicht, dass der Film eine gute dreiviertel Stunde benötigt, um in Fahrt zu kommen. Exposition und weitergehende Charakterisierung sind geradezu ärgerlich flach, daher kann man in dieser Zeit auch ruhig was essen gehen.
Fängt das fröhliche Morden aber erst einmal an, wird es erstaunlich spannend.

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Das Flimplakat zu House of Wax

House of Wax

Horrorfilm Australien / USA, 2005

Kinostart: 02.06.2005


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