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21.04.05 09:30

The Amityville Horror

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Kritik: Am 13. November 1974 wird die Familie Defeo von ihrem Oberhaupt Ronald (Brendan Donaldson) kaltblütig ermordet. Der zuletzt im Keller des herrschaftlichen Anwesens wohnende Mann gibt zu Protokoll, dass seltsame Stimmen ihn zu dieser Tat getrieben hätten.
Ein Jahr später freuen sich George Lutz (Ryan Reynolds) und seine Frau Kathy (Melissa George) über ein wahres Schnäppchen. Das vermeintliche Traumhaus der Defeos wird trotz der unerfreulichen Vorgeschichte zum neuen Heim für das Paar und seine drei Kinder: Chelsea (Chloë Grace Moretz), Michael (Jimmy Bennett) und Billy (Jesse James).
Nach anfänglicher Euphorie macht sich jedoch bald Ernüchterung und Skepsis breit. Die kleine Chelsea spielt plötzlich nur noch mit Jodie (Isabel Conner), dem Geist der toten Defeo-Tochter und ein hinterlistiges, weil höchst manipulatives Wesen. Außerdem kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen den beiden Jungen und ihrem Stiefvater George, an sich ein sympathischer und verständnisvoller Zeitgenosse, der sich jedoch zusehends zu einem aggressiven Nervenbündel entwickelt. Als er sich schließlich gleich seinem Vorgänger im Keller des Hauses einnistet, scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Tragödie wiederholt.

Was musste man als Horrorfan im noch jungen Jahr 2005 nicht schon alles über sich ergehen lassen. Liebloser Mumpitz wie White Noise und Hide and Seek, mittelmäßige Langeweiler der Marke The Grudge und Boogeyman sowie die Riesenenttäuschung The Ring 2. Die Vorzeichen für einen weiteren Fehlgriff standen also ganz gut für das Remake des mittlerweile als Kult bezeichneten The Amityville Horror aus dem Jahre 1979. Doch wie das Sprichwort sagt „Unverhofft kommt oft!“ So zeigt sich die vorliegende Gruselmär zwar nicht frei von Schwächen, wirkt aber in ihrer fokussierten Geradlinigkeit geradezu erfrischend. Regisseur Andrew Douglas, mit seinem kaum beachteten Erstlingswerk Searching for the Wrong-Eyed Jesus ein weitgehend unbeschriebenes Blatt, konzentriert sich mit seiner Inszenierung aufs Wesentliche. So setzt er zwar in der Eröffnungsszene durchaus auf blutige Details, auf die er am Ende unnötigerweise wieder zurückgreift, konzentriert sich ansonsten jedoch auf stimmige Gruselatmosphäre mit vielen Licht- und Schatteneffekten und überraschend guter Charakterzeichnung. Darüber hinaus beweist Douglas gutes Timing beim Einsatz der genreüblichen Schrecksequenzen und vermag vor allem Spannung aufzubauen, indem er den Zerfall der einst glücklichen Familie gekonnt und nachvollziehbar in Szene setzt.

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Das Flimplakat zu The Amityville Horror

The Amityville Horror

Horrorfilm USA, 2005

Kinostart: 21.04.2005


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