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18.02.05 15:40

White Noise – Schreie aus dem Jenseits

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Kritik: Jonathan Rivers (Michael Keaton) führt ein rundherum zufriedenes Leben: Seine Erfolge als Architekt werden nur noch von seinem privaten Glück übertroffen, denn die geliebte Ehefrau Anna (Chandra West) ist zum zweiten Mal schwanger und der gemeinsame Sohn Mike (Nicholas Elia) ein wahrer Wonneproppen.
Als Anna bei einem rätselhaften Autounfall stirbt, ist die Trauer des Witwers grenzenlos.
Kurze Zeit später wird Jonathan von einem mysteriösen Fremden namens Raymond Price (Ian McNeice) angesprochen. Dieser behauptet, Anna habe mit ihm Kontakt aufgenommen, was Rivers zunächst als Humbug abtut. Als er jedoch einige Wochen darauf kryptische Botschaften von seiner verstorbenen Ehefrau per Mobiltelefon empfängt, sucht er Pryce auf, um Erklärungen zu erhalten. Jener beschäftigt sich eingehend mit dem so genannten EVP (Electronic Voice Phenomenon), d.h. er entnimmt dem weißen Rauschen von Fernsehschirmen Botschaften aus dem Jenseits.
Jonathan zeigt sich begeistert von der Idee, mit seiner toten Frau kommunizieren zu können, doch vergisst er dabei bald sein reales Leben. Außerdem birgt EVP noch andere Gefahren, denn Anna ist nicht die einzige, die dem besessenen Jonathan Nachrichten zukommen lässt...

Man nehme eine an sich gute Idee, besetze einen durchaus talentierten - wenn auch in seiner Rollenauswahl zuletzt etwas unglücklichen - Schauspieler für die Hauptrolle und hoffe dass der Gruselboom der letzten Jahre sein übriges tut, um daraus einen Erfolg zu machen. Doch verschenkt White Noise leider das Potential einer guten Genreproduktion, was zu wesentlichen Teilen auch an Regisseur Geoffrey Sax liegt. Dessen Unerfahrenheit schlägt sich leider in einer weitgehend spannungsarmen Inszenierung nieder, der jedwede Individualität fehlt. Er verpackte das mehr oder weniger übernatürliche Phänomen in eine leblose, handwerklich holperige Aneinanderreihung von Bildern des titelspendenden weißen Rauschens, die wahrlich keinen Zuschauer bei Laune hält, zumal auch die emotionale Komponente, die eigentlich die Triebfeder des trauernden Witwers darstellen sollte, seltsam ausgespart bleibt.

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