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28.01.05 00:38

Mathilde – Eine große Liebe

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Kritik: Audrey Tautou, die zerbrechliche junge Frau aus Die fabelhafte Welt der Amelie kämpft abermals in einem Film von Jean-Pierre Jeunet um ihr Liebesglück.

Ein Schützengraben an einer französisch-deutschen Stellungslinie gegen Ende des ersten Weltkriegs.
Jesus hängt zerbrochen am Kreuz, es regnet, das Bild ist grau in grau. Mathildes (Tautou) Verlobter Manech (Gaspard Ulliel), mit seinen 19 Jahren der Jüngste an der Stellungsfront, wird mit vier anderen Soldaten wegen Verdacht auf Selbstverstümmelung zum Tode verurteilt. Er ließ sich absichtlich in die Hand schießen, um dem Krieg zu entkommen und wieder bei Mathilde zu sein. Seither trägt er einen roten Handschuh, der sich nun wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht und so Mathildes Spurensuche erleichtert. An der Frontlinie von Bingo Crepiscule werden die Fünf dem Feind vor die Füße geworfen, und so erreicht Mathilde nach Kriegsende die Nachricht von Manechs Tod.
Doch das kann und will sie nicht glauben. Wenn er tot wäre würde Mathilde das spüren, erfahren wir von der weiblichen Erzählstimme, die dem Film seinen Rahmen gibt.

Also macht sich die 20jährige Französin auf eine komplizierte Spurensuche und engagiert einen befreundeten Pariser Anwalt. Mathilde, die nach dem Tod ihrer Eltern von Onkel (Dominique Pinon, bekannt als Liebhaber der Serviererin aus Amelie) und Tante großgezogen wurde, lässt sich nicht beirren. Einzig ihr Bein, das sie als Folge einer Kinderlähmung nachzieht, macht ihr manchmal Probleme. Doch dann benützt sie einfach ihren alten Rollstuhl und setzt ihren Anwalt sogar mit der Mitleidsmasche unter Druck.

Häppchenweise serviert uns Jeunet die Details über die Beziehung der verschlossenen Mathilde mit dem Sohn des Leuchtturmwärters, die sich schon als Kinder verliebten. Seit der ersten Liebesnacht hört Manech "ihr Herz schlagen wie Morsezeichen," da er mit der Hand auf ihrer Brust einschlief. Auch das Einritzen der Initialen "MMM" für "Mathilde mag Manech," praktiziert er an der Front weiter. Mathildes unerschütterlicher Glaube, begleitet von Optimismus, bringt sie ihrem Geliebten immer näher.

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Das Flimplakat zu Mathilde – Eine große Liebe

Mathilde – Eine große Liebe

Drama Frankreich, USA, 2004

Kinostart: 27.01.2005


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