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31.12.04 21:15

Jersey Girl

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Kritik: Ollie Trinke (Ben Affleck) liebt New York City, seinen Job als Musik-Publizist und seine Frau Gertrude (Jennifer Lopez). Als sie schwanger wird, scheinen die beiden auf das perfekte Happy End eines sehr kurzen Filmes zuzusteuern. Doch als Gertrude ihre Tochter zur Welt bringt, stirbt sie.
Mit der plötzlichen Verantwortung völlig überfordert, verliert Ollie während einer großen Pressekonferenz die Nerven und wird gefeuert. Mangels Alternativen zieht er wieder zu seinem Vater (George Carlin) nach New Jersey und schwört, nur noch für seine Tochter da zu sein.
Nach sieben Jahren begegnet er der Videotheks-Angestellten Maya (Liv Tyler) und beginnt, sich zum ersten Mal seit dem Tod seiner Frau auf romantische Gefühle einzulassen.
Doch kaum scheint sein Privatleben wieder in die richtige Richtung zu steuern, erklingt der unwiderstehliche Ruf der Großstadt...


Ein neuer Film mit Ben Affleck und Jennifer Lopez. Nach dem Debakel mit Gigli und der nervtötenden Omnipräsenz der beiden in der Klatschpresse hatte Regisseur und Drehbuchautor Kevin Smith erwartungsgemäß ziemliche Schwierigkeiten, Jersey Girl an den Mann, oder besser an das Publikum zu bringen.
Nachdem sein letzter Film, Jay and Silent Bob Strike Back, so voller Selbstreferenzen war, dass er als alleinstehendes Werk schon gar nicht mehr funktionierte, hatte sich auch über Smiths Stern ein kleiner Schatten gelegt.

Doch die Zweifel waren unbegründet. Der erste Film, der nicht mehr zu Smiths New Jersey-Chroniken zählt (was nicht ohne Ironie ist und im Grunde nur bedeutet, dass Jay und Silent Bob nicht vorkommen), ist ein herzerwärmendes und dennoch humorvolles Rührstück über den Wert der Familie.
So tranig dies theoretisch klingt, so charmant ist es tatsächlich.

Smith vermeidet die üblichen Klischees, wie den frischgebackenen Vater, der unfähig ist, mit Babypuder umzugehen, keineswegs. Da diese Szenen aber selten aus reinem Selbstzweck eingebaut zu sein scheinen - und nicht zuletzt Dank Smiths wie immer gelungenen Dialogen - wirkt nichts forciert, alles scheint einfach dem Lauf der Dinge zu folgen. Lediglich bei der Schulaufführung gegen Ende wird es arg kitschig, doch bis dahin haben sich die Charaktere genügend etabliert, so dass man auch die Vorhersehbarkeit der Handlung verzeiht.

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Das Flimplakat zu Jersey Girl

Jersey Girl

Romantische Komödie USA, 2004

Kinostart: 06.01.2005


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