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05.12.04 21:22

Ein Zuhause am Ende der Welt

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Kritik: Bobby (Erik Smith) und Jonathan (Harris Allan) sind seit frühester Kindheit Freunde. Bobby, der im Alter von sieben Jahren den Drogentod seines Bruders miterleben musste, fand in Jonathan und seiner Mutter Alice (Sissy Spacek) die Familie, die er nie hatte. Jonathan wird für den liebesbedürftigen Bobby nicht nur ein Ersatzbruder, sondern auch sein Sexualpartner.
Als Alice die beiden zusammen im Auto erwischt, verlässt Jonathan die Familie und zieht nach New York. Bobby bleibt daheim und macht unter Alices Anleitung eine Ausbildung zum Bäcker.

Jahre später kommt Bobby (nun gespielt von Colin Farrell) nach New York um bei Jonathan (Dallas Roberts) zu wohnen. Dieser wohnt mit Clare (Robin Wright Penn) zusammen, mit der ihn eine platonische Liebe verbindet.
Natürlich bringt der naive und unwiderstehliche Bobby Jonathans Leben auch hier wieder durcheinander. Als sich herausstellt dass Clare schwanger ist, versuchen die drei, gemeinsam eine Familie aufzubauen.


The Hours-Autor Michael Cunningham schrieb mit Ein Haus am Ende der Welt ein Drama über den Unabhängigkeitsgedanken der 60er, dessen erträumte Freiheiten in der prä-AIDS-Zeit der 80er endlich Realität geworden zu sein schienen - um schließlich von der kalten Wirklichkeit der herannahenden 90er Jahre eingeholt zu werden. Die filmische Adaption, zu der Cunningham selbst das Drehbuch schrieb, zeigt einmal mehr die bedeutenden Unterschiede der beiden Medien Buch und Film. Bei einer Literatur-Adaption hat ein Drehbuch-Autor im Grunde zwei Möglichkeiten. Entweder, er reduziert die Handlung auf ihr Grundgerüst, um von da aus ein neues Konstrukt zu errichten, oder er versucht nah an der Vorlage zu bleiben und so viele Elemente des Buches wie irgend möglich beizubehalten. Letztere Möglichkeit mag vor allem Fans des Romans zufriedenstellen, birgt jedoch ein ganz erhebliches Problem: Bücher sind ein zerebrales Medium, die meiste Handlung findet im Kopf statt. Bei der Umsetzung in das visuelle Medium Film fällt dieser Teil der Erzählung überwiegend weg. Im Falle von Ein Haus am Ende der Welt führt dies leider dazu, dass die Motivationen und Entwicklungen der Charaktere nicht immer völlig klar werden.

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Das Flimplakat zu Ein Zuhause am Ende der Welt

Ein Zuhause am Ende der Welt

Drama USA, 2004

Kinostart: 09.12.2004


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