#1
Doc Lazy
19.08.04 11:01
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icon_clap icon_clap :worship: :worship:
Darf ich Meister zu dir sagen?
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#2
Skar
19.08.04 11:21
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Gerne, aber ich gebe zu, dass ich bei der Kritik kräftig ins Schleudern kam. Jarmusch-Filme rezensieren grenzt an Arbeit :-)
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#3
Eminence
19.08.04 11:23
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Also dann hoff ich mal für uns alle, daß du zukünftig ordentlich weiterschleuderst! :D
Kritik ist Weltklasse, der Film für mich sowieso Pflicht. In Österreich startet er am 3. September - ich bin schon mächtig gespannt drauf und werd nach dem Kinobesuch meinen Senf dazu abgeben. :wink:
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#4
Nachtfalke
19.08.04 12:53
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Kritik: :up:
Werd mir den Film sicherlich anschauen.
Da wäre eine Open-Air-Kino-Veranstaltung am Geeignesten, denn beim Gucken bekomme ich höchstwahrscheinlich ein Zigaretten- und Kaffee-Verlangen. :wink:
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#5
Eminence
19.08.04 12:57
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LOL, das is wohl wahr - ma guckn Falke ob wir da nicht was finden. :wink:
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#6
NewBorn
19.08.04 18:03
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Der Film ist schon allein wegen Bill Murray, Steve Buscemi, Alfred Molina und den White Stripes Pfilchtprogramm.
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#7
vogel
19.08.04 18:27
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aber trotzdem noch (extrem) gut die kurve gekriegt =) :up: icon_clap
aber trotzdem denke ich dass ich mir den film nicht im kino angucken werde.. nicht nur wegen dem 100&igen eintreten des verlangens nach einer zigarette.. =) von daher warte ich (wiedermal) auf die dvd..
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#8
icedsoul
20.08.04 09:32
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Manchmal ist weniger auch mehr :D .
Vielen Dank für die schöne Kritik. Ich freue mich aufjedenfall sehr auf den Film. Meine bisherigen Jarmusch-Erlebnisse waren immer hervorragen.
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#9
lankin
20.08.04 15:00
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schöne kritik, skar. :)
das einzige, was mich beim sehen des film regelrecht irritierte, war die tatsache, dass er bis auf ein, zwei ausnahmen trotz der kürze der episoden immer ankunft UND aufbruch zeigt. das erzeugt eine gewisse unterschwellige hektik, als ob sich die leute trotz ihrer verabredung unangenehm sind oder sich nix zu sagen haben (was auch meistens den tatsachen entsprach).... ich hätte vor dem film erwartet, dass er in die szenen rein- und später wieder rausblendet, meistens jedoch trinken die leute ihren kaffee nicht mal aus, "bevor sie wieder wegmüssen". also eine ganz andere art und weise, seinen kaffee zu konsumieren, als ich es normalerweise tue, wenn ich mich gezielt verabrede.
dennoch in keiner minute langweilig.
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#10
Eminence
20.09.04 20:56
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So - heute, spät aber doch, endlich gesehen. Insgesamt einfach schön anders, das hab ich persönlich auch wieder mal gebraucht muß ich sagen. Wie Skar es schon andeutete variiert die Qualität der Episoden doch relativ stark - ohne dass jedoch eine wirklich schlechte dabei wäre. Die meisten waren zum Schmunzeln, bei der Episode mit Molina (der Mann is einfach unpackbar gut) und Steve Coogan hab ich kaum noch Luft bekommen vor Lachen - zu köstlich die beiden und auch der Hintergrund des Treffens (Stichwort: Cousins).
Was für nen überzeugten Raucher wie mich, trotz des andauernden (augenzwinkernden) Hinweises dass Rauchen ja net so wirklich gesund sei, schlimm war, war die Lust auf eine Zigarette (die sich nach ungefähr 10 Minuten einstellte). :D
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#11
Flex
05.10.04 15:18
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So, endlich, endlich hab ich ihn auch gesehen.
Ich hab gleich bei der ersten Episode, mit Roberto Benigni und Steven Wright, wirklich unter´m Tisch gelegen. "People ask me, what did you dream last night and I tell them, I don´t have time!"
Super lustig. Und es war einfach ein Fest, Molina und auch Iggy Pop als Geeks zu sehen.
Ich muß Skar aber auch zustimmen, der Film wird nicht jedem gefallen. Das ist einer von den Filmen, wenn man die mit den falschen Leuten kuckt ist man bei denen unten durch. Ich glaub, bei mehr als zwei Leuten funktioniert der Film schon nicht mehr. Zu intim, zu leise.
Was mich fasziniert hat ist, dass dieser Film, der allein aus Dialogen besteht, im Grunde nichts anderes zu sein scheint als ein desillusioniertes Statement darüber, wie Kommunikation versagen kann. Ich glaube, es gab nicht eine Episode, wo die Kommunikation wirklich funktionierte. Oder bin ich der einzige, der das so sieht?
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#12
Skar
05.10.04 15:26
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Absolut richtig, Flex, so kann man ihn sehen. Auf diese Weise erhalten auch die anstrengenden, vermeintlich schlechten Episoden eine gewisse Daseinsberechtigung.
Aber abgesehen davon, dass mir der Gedanke beim angucken in dieser Form nicht kam, muss ich auch betonen, dass das im Auge des Betrachters liegt, denn mit solchen Interpretationen lehnt man sich schon recht weit aus dem Fenster, insbesondere wenn Jarmusch selbst in Interviews nicht weiter darauf eingegangen ist. Find ich.
Ich denke, man KANN den Film unter diesem Blickwinkel interessant finden, wie auch unter vielen anderen, nur würde ich das nicht als Grundvoraussetzung sehen, um beim ansehen auf seine Kosten zu kommen.
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