#1
Eminence
06.05.04 18:04
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Hossa Willy, du führst dich ja wirklich formidabel ein. Die Kritik ist erstens mal klasse geschrieben und zweitens nimmt sie mir doch so einige Ängste... Dass der Kitsch- und Pathosfaktor doch recht niedrig ist überrascht mich zwar, ist aber ein weiterer Grund mir den Film anzusehen.
[insidermodus] Allerdings dann nicht im Village, sondern im Palace o.ä. (da is die Leinwand noch protziger und der Ton noch goiler :D )[insidermous aus]
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#2
Doc Lazy
06.05.04 18:11
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Heyheyhey, das hört sich aber wirklich interressant an und diese Kritik könnte mich tatsächlich in den Film locken... :D
Na gut, wär ich sowieso gegangen...ich steh drauf wenn in einem Desaster-Movie alles kaputt geht :wink: ! Wenn dann auch noch einigermaßen ohne Pathos funktioniert...mmmh, ein tolle Dreingabe, oder?
Und gegen Ian Holm und Dennis Quaid kann ich wirklich nix negatives sagen...im Gegenteil! icon_whistle
Klasse Kritik, Willi...
:up: icon_clap :worship: :wohoo:
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#3
Marv
06.05.04 18:34
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@ eminence: danke für das lob :)
Noch was für die Insider: Seit ich das letzte Mal bei einer Pressevorführung war, hat sich wirklich einiges verändert. Jetzt mal abgesehen von den Sicherheitskontrollen. Das Kritikerpublikum wurde "angeheizt" von einem Ö3-Meteorologen. :lol:
@ dr. lazarus: natürlich auch dir ein herzliches Dankeschön
Zum Thema Kitsch: Der "Motivations"-Meteorologe :lol: hat vor dem Film erwähnt, dass dies die erste US-Produktion von Roland Emmerich sei, bei welcher er keine Kompromisse eingehen musste.
Es ist pure Spekulation, aber: Vielleicht ist das der Grund, weswegen sich der US-Präsident nicht in ein Kampfjet setzt, um die Eisberge wieder zurück in die Antarktis zu bomben. :D
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#4
Andy
06.05.04 18:38
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Das lag wohl eher daran, dass er allen Studios ein fertiges Drehbuch vorgelegt habt und gesagt hat "Kauft es wie es ist oder lasst es!" So konnte keiner mehr reinreden....
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#5
Marv
06.05.04 18:46
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"Das lag wohl eher daran, dass er allen Studios ein fertiges Drehbuch vorgelegt hat und gesagt hat "Kauft es wie es ist oder lasst es!" So konnte keiner mehr reinreden...."
Wenn ich mich recht erinnere, hat der Wetterfrosch das ungefähr so formuliert - Fox war das Studio, dass das Angebot angenommen hat.
ABER, man stelle sich vor, was sich da für Möglichkeiten bei seinen früheren Filmen hätten ergeben können.
:ponder:
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#6
MULTIPASS23
06.05.04 19:17
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eine klasse Kritik von dir :up:
also ich werd ihn mir wohl doch antun...roland emmerich und wenig patriotismus..das passt net so zusammen
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#7
Net-Jedi
06.05.04 20:11
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Haben Devlin und Emmerich nicht das Drehbuch unter Verschluss gehalten und unter den Studios versteigert, ohne dass die eine Seite gesehen haben?
ach ja, das die kritik top ist brauch ich ja wohl nicht mehr erwähnen.
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#8
MULTIPASS23
06.05.04 20:13
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nein ich dachte die waren damit überall hausieren und erst wollte es keins haben
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#9
Marv
06.05.04 22:11
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Also, um mich noch einmal einzuschalten:
@ Tyler Soze & Net-Jedi: Welches Script meint ihr? The Day after Tomorrow kann es nicht sein, denn Dean Devlin hatte damit (zumindest offiziell) nichts zu tun.
So steht die Geschichte mit der Studiosuche in der Pressemappe:
"Mark Gordon introduced Nachmanoff to Roland Emmerich, who was looking for a writer. Emmerich already knew that he wanted to tell a big story about an ecological disaster caused by global warming; Nachmanoff felt it was a great opportunity for a character drama as well. The two hit it off and began working together; three months later, [b]Twentieth Century Fox bought the completed script to THE DAY AFTER TOMORROW and the film went into pre-production the next day.[/b]"
Ist auch nicht besonders aufschlussreich.
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#10
Fox
06.05.04 22:33
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Ich kann nur mal wieder auf sternTV gestern verweisen... ;)
Da hat Emmerich gesagt, dass er das Script selbst hat entwickeln lassen (also die Autoren auch von seinem eigenen Geld bezahlt hat, usw.) und erst als es komplett fertig war den Studios gezeigt hat. Die haben sich daraufhin wohl gegenseitig überboten um die Rechte zu bekommen...
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#11
DVD Schweizer
07.05.04 09:49
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@Willy Wonka
Super geschriebene Kritik!
Eines wird mir allerdings nicht ganz klar: Findest du den Film nun gut oder eher durchschnittlich?
Deine Kritik klang irgendwie neutral oder ich habs eben nicht richtig gerafft.
Ich werde auch in den Film reingehen, freue mich schon sehr.
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#12
Marv
07.05.04 11:29
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Hmmm :ponder: neutral ...
Ich denke schon, dass es in meiner Kritik klar wird, aber um es mit einem Kurzurteil noch einmal zu bekräftigen:
Der Film ist gut. :up:
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#13
Andy
07.05.04 11:43
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8 von 10 virtuellen Eisbergen? :wild:
PS: Was bin ich froh, dass wir kein Punktesystem haben! :wohoo:
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#14
Marv
07.05.04 17:17
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Das wär was:
Ich gebe dem Film 6,66666 kataklysmische Punkte auf der Richter-Skala. icon_eh
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#15
subi
27.05.04 01:09
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Komme grade aus dem Kino zurück - und bin echt geplättet. Und zwar von den absolut genialen Bildern von Zyklonen, Unwettern, etc. ... Wow... 8O
Ja, der Kitschfaktor ist wirklich erstaunlich gering und, ein weiteres Plus: die Liebesgeschichte wurde mal nicht so in den Vordergrund gedrängt... Zumindest kam mir das so vor. Im Gegensatz zu anderen Katastrophenfilmen. :ponder:
Aber eine Frage hätte ich da noch:
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#16
Marv
27.05.04 12:25
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Antwort:
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#17
Flex
27.05.04 15:45
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(Ist es wirklich ein Spoiler bei diesem Film zu sagen dass es eine Klimaveränderung gibt..?)
Ich möchte nur endlich mal zum Ausdruck bringen dass mich der Film extrem positiv überrascht hat.
The Day After Tomorrow (oder "Übermorgen", ist bequemer zu tippen) beinhaltet alle positiven und nur einige der negativen Standard-Elemente, die man von einem Emmerich-Film erwartet.
Die Regie als solche bietet wenig neues, aber es gibt einige wirklich tolle Szenen und nur relativ wenige schlechte (als der arme kranke kleine Junge ins Bild kam hab ich ge :puke:).
Auf jeden Fall der beste Emmerich-Film, wenigstens seit Stargate, je nach Geschmack.
Ich war mit der Erwartung reingegangen, wieder genau so enttäuscht zu werden wie bei ID4 und Godzilla. Und naja, ich hatte überraschend viel Spaß.
Jake Gyllenhaal, Dennis Quaid und Kenneth Welsh lassen Will Smith, Jeff Goldblum und Bill Pullman schon auf dem Papier ziemlich alt aussehen ;-)
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#18
Marv
27.05.04 18:14
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Eigentlich nicht. Aber die Frage ist im Spoiler-Modus, da habe ich mir gedacht, dass die Antwort auch nicht sichtbar sein sollte.
:D
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#19
subi
27.05.04 23:47
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Ich wusste doch, nachdem ich`s gepostet hatte, dass irgendwas nicht stimmt... Naja, war spät... :wink:
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#20
Fox
28.05.04 08:23
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:wohoo:
Was für ein cooler Film! Auch wenn er im letzten Drittel ein klein wenig nachläßt und mich der kleine Junge auch genervt hat, war das (fast) perfektes Unterhaltungskino. Keiner läßt die Welt so untergehn wie Emmerich! :D
Die Zerstörung von L.A. und New York war auf jeden Fall sehr beeindruckend, auch wenn Emmerich wieder zu seinen Standardmotiven gegriffen hat (in die Kamera fliegende Autos, irgendjemand?).
Positiv hat mich sonst vor allem Jake Gyllenhaal überrascht, der hier endlich mal zeigen konnte, dass er auch in einer "normalen" Rolle brillieren kann! :up:
Für mich war das ganz großes Blockbusterkino und ich denke es wird schwer im Katastrophenfilmgenre etwas zu machen, dass TDAT übertrifft.
(Übrigens hat Emmerich es mit dem Film geschafft, meinen bisherigen Favoriten in dem Genre Meteor vom Thron zu stoßen. Auch wenn die Story damals um einiges besser war ;))
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#21
gLaDiAtOr
28.05.04 23:07
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Hai auch ;)
Netter Film, hat mir an sich recht gut gefallen. Allerdings fand ich die Story etwas schwach. Dafür waren aber die Effekte sehr Bildgewaltig! Der Film hat in der Tat ab der zweiten Hälfte an Spannung verloren. Ich finde auch, das er mit zwei Stunden Laufzeit genau richtig war. Länger hätte er meiner Meinung nicht laufen drüfen.
Ich selbst würde Ihn nicht als Blockbuster einstufen, denke aber die Besucherzahlen werden da anderer Meinung sein ;)
In diesem Sinne
gLaDiAtOr
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#22
Wizard
28.05.04 23:53
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:kratzamkopf: Was ist denn dann bitte Deiner Meinung nach ein "Blockbuster"?
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#23
Andy
29.05.04 09:20
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Ha! :5: Hab ich schon seit gestern drüber nachgedacht. Und ich denke, die Frage ist ein Topic wert :)
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#24
gLaDiAtOr
29.05.04 10:58
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@ Wizard
Gegenfrage: Was ist für Dich ein Blockbuster?
Für mich persönlich muss ein Film nicht sehr erfolgreich sein um ein Blockbuster zu sein. Denn, wenn ich von einem Blockbuster rede, rede ich von meiner persönlichen Einstufung eines Filmes. Kill Bill ist z.B. so ein Beispiel. Ich finde den Film so genial, das ich Ihn jetzt schon sehr oft gesehen habe. Wenn mir nun ein Film so derartig gefällt, das ich nicht genug von Ihm kriegen kann, dann rede ich für mich persönlich von einem Blockbuster! Egal ob der Film an den Kinokassen erfolgreich war oder nicht! Denn danach mache ich keinen Blockbuster fest. Denn ein Blockbuster muss nicht gleich einem gefallen.
Sicher wird TDAF ein Blockbuster im Sinne eines "Blockbuster" werden, oder vielleicht ist er es auch schon. Nur bedeutet das noch lange nicht das er mir auch gefallen muss. Deswegen, ist dieser Film für mich kein Blockbuster.
@ Andy
Tu Dir keinen Zwand an...
CyA gLaDi
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#25
Flex
29.05.04 14:13
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Das Topic ist denn nun auch eröffnet:
http://www.moviegod.de/fo...php?t=2697
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#26
Andy
30.05.04 10:43
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Tjo, hab ihn nun auch gesehen.
Über die Effete brauchen wir nicht sprechen. :up:
Darüber, wie geil der im Kino kommt, auch nicht. :up:
Aber über ein leidiges Thema muss ich was loswerden: Erwartungshaltungen.
Habe mich ein bisschen von Flexo´s, Foxy´s und Guru´s Kommentaren anstacheln lassen und hab ne immens hohe Erwartungshaltung gehabt. Das Problem: Alle Drei hatten nach ID4 und Godzilla eine sehr geringe bzw. gar keine an den Film. So wurden die Drei positiv überrascht und ich bin gestern etwas enttäuscht aus dem Kino gekommen.
Das kann man dem Film zwar nicht vorwerfen, aber ich finde es paradox, die Messlatte immer bei Emmerichs Vorgängern anzulegen und zu sagen, der war um Meilen besser as Godzilla. Das muss ja noch lange nicht heißen, dass er Supi-Dupi ist - vor allem, wenn man bedenkt, dass ich bei Godzilla nach der Hälfte gelangweilt das Kino verlassen hab. ;-)
Desweiteren schließe ich mich meinen Vorgängern an und kritisiere ebenfalls die zweite Hälfte, die dann doch etwas krampfartig dahinplätscherte.
Und noch was: Diese "Ab 12"-Freigabe kotzt mich an! Nur um massentauglich daherzukommen, verzichtet Emmerich auf jegliche Form von "brutalen" Bildern. Ich erwarte da keinen Splatter, aber wenn man bei der größten Katastrophe der Menschheit, die Millionen von Menschen dahinrafft, keinen sterben sieht (außer ein bisschen Frosting), dann kann ich die Bedrohung nicht wirklich ernst nehmen. Den Schrecken des Weltuntergangs durch Satellitenbilder einzufangen, finde ich armselig.
So. Alles in allem ein guter Popcornstreifen mit leicht durchschimmernder Botschaft. Zum Glück ohne viel Pathos oder Kitsch. Zwingt mich aber bitte nicht, ne Schulnote zu vergeben. :?
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#27
klexi22
31.05.04 08:44
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Diesen Punkt möchte ich klar unterstreichen. Für mich ist das übrigens auch der Grund, warum ich den Film für extrem durchwachsen halte. Wie Andy ganz richtig geschrieben hat, stellt sich bei Breitwandpanoramen von Flutwellen, die durch New York fließen eben nicht gerade Betroffenheit ein. Letzten Endes habe ich fast die Befürchtung, dass Roland Emmerich mit diesem ja durchaus (auch) aus ehrenhaften Motiven entstandenen Film den Umweltschützern einen Bärendienst erwiesen hat. Denn letzten Endes ist doch die Quintessenz: Na gut, Nordamerika und Europa liegen unter einer Eisdecke begraben, Millionen von Menschen sind gestorben, aber sooooo schlimm ist das Ganze ja nicht, und nach ein paar Tagen scheint auch wieder die Sonne.... :roll:
Sicher, das Tableau, das Emmerich ausbreitet, ist nett anzuschauen und es gibt auch die eine oder andere gelungene Szene, aber letzten Endes löst ein derart klinisches Weltuntergangszenario bei mir nur ein leises Achselzucken und dezentes Gähnen aus...
tyler
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#28
Eminence
31.05.04 08:49
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Tjo.... gestern wars also soweit und ich hab "Übermorgen" auch endlich mal gesehen. Mir gings leider wie Andy - einen kleine Enttäuschung blieb dann doch. Keine Frage - die Effekte waren großartig, noch nie gabs beeindruckenderes Katastrophenkino... aber im Mittelteil gabs dann doch die eine oder andere Länge und irgendwie wollte der Funke nicht so wirklich überspringen. An den Darstellern lags nicht, die fand ich alle gut bis sehr gut besetzt. Jake Gyllenhaal hat wirklich gezeigt, daß er auch für Blockbusterkino geschaffen ist, Dennis Quaid war ebenfalls überzeugend.
Den Subplot mit dem Kind... legen wir das Mäntelchen des Schweigens drüber, des wor nix! :nonono:
Leider reiht sich TDAT in so einige Enttäuschungen dieses Jahres mit ein, kein wirklich schlechter Film, aber für mich nicht gut genug um auch nur irgendetwas in mir auszulösen...
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#29
Andy
31.05.04 10:44
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Ich habe Zustimmung erhalten. :wohoo:
Noch was zum Thema Erwartungen. Hat sonst noch jemand die Plakate und Bilder auf der Website gesehen, in denen die Oper in Sydney von einer Flutwelle überrollt wird und der Eiffelturm vereist ist? Da ich mir 100% sicher bin, dass ich im Film nicht eingenickt bin und diese Szenen nicht gesehen habe, finde ich diese Masche ziemlich dreist! Was soll denn sowas? Szenen zeigen, die dann nie vorkommen. Und ich hab drauf gewartet. :tearwipe:
Oder sind das Szenen, die in anderen Ländern wirklich eingesetzt wurden? (Was ich mir aber nicht wirklich vorstellen kann.)
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#30
SteanHater
01.06.04 16:28
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So, hab ihn nun auch gesehen und bin doch auch eher positiv eingestellt. Das was mich am meisten gestört hat, war nicht unbedingt der kleine Junge (sowas ist nun mal in irgendeiner Form fast immer dabei), aber diese albernen CGI-Wölfe fand ich extrem daneben und überflüssig. Erstmal sahen sie schlecht aus und zweitens fühlten sich wie "aufgepropft" an, so ohne rechten Sinn für die Handlung. Und um bei CGI zu bleiben, die Eisscholle am Anfang sah auch net so prickelnd aus. Da sollte es doch in der Natur (noch) genug echte Ebenbilder geben, oder? Aber wie gesagt, das waren nur kleine Dinge. Im grossen und ganzen gingen die zwei Stunden doch recht kurzweilig vorüber.
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#31
Wizard
05.10.04 23:49
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Ich muss auch sagen, dass ich dem zu Teilen eingetreten Hype um diesen Film nicht beipflichten kann.
Für mich ist es nur ein gigantisches B-Movie.
Ja, die Effekte sind sehr gelungen, aber das ist es dann auch schon.
Die politische Komponente ist mir zu simpel, als dass sie tatsächlich von Wert wäre.
Die einzelnen Handlungsstränge sind ohne Ausnahme eigentlich ziemlich billig.
Wenn in diesem Film, was kaputt gemacht wird, ist er gelungen, sonst wirkt er nur wie ein erster Entwurf, in dem simple Musterhandlungen eingefügt sind, die erst noch ausgearbeitet werden müssen.
P.S.: Nein, das Wort "kataklysmisch", das ich in jedem Review zu diesem Film gelesen habe (sei es Berardinelli, Ebert oder Willy Wonka) werde ich hier nicht benutzen. :-)
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