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25.07.13 15:25

Wolverine: Weg des Kriegers

Kritik:

größere AnsichtWolverine: Weg des Kriegers

Nach den Geschehnissen in X-Men: Das letzte Gefecht zieht sich Logan in die Wildnis zurück, um in Ruhe um Jean zu trauern und wenn nötig Wilderern den Hintern zu versohlen.
Doch die Vergangenheit holt ihn ein, in Form der quirligen Japanerin Yukio. Diese arbeitet für einen Mann, dem Logan einst das Leben rettete und der sich nun, da er im Sterben liegt, bei ihm bedanken will.
Doch hinter dem Treffen steckt weit mehr als nur ein Wiedersehen alter Freunde.

Wolverine - Weg des Kriegers tritt ein leichtes Erbe an. Das erste Solo-Abenteuer des Grummelbärs war eine Bauchlandung, wie sie nur jemand mit übermenschlichen Heilkräften überleben konnte. Chronologisch folgt der neue Film dem Finale der ersten X-Men-Trilogie, das von Mittelmäßigkeitsgarant Brett Ratner inszeniert wurde. Nichtsdestotrotz ist Wolverine nach wie vor einer der beliebtesten, wenn nicht gar der beliebteste Charakter im filmischen Marvel-Universum, so dass die Fans die Kinos mit Erwartungen stürmen werden, die schwer zu untertreffen wären.
Regisseur James Mangold und seine Drehbuchautoren, darunter Christopher McQuarrie, versuchen es Gott sei Dank auch nicht, doch zwischen X-Men Origins: Wolverine und einem wirklich gelungenen Film liegt eine Menge Raum.

Wolverine basiert auf der gleichnamigen Miniserie von Chris Claremont und Frank Miller und erzählt eine Geschichte um Ehre, Verrat und den Fluch der Unsterblichkeit. Der Film hält, was der Titel verspricht: Es geht um Wolverine, und nichts als Wolverine.

größere AnsichtWolverine: Weg des Kriegers

Ob die Fixierung auf eine interessante Figur etwas schlimmes ist, ist natürlich Anssichtssache. Doch es verhindert eine Vertiefung der anderen Figuren, die allesamt wenig Platz bekommen, sich zu entfalten. Am besten kommt Rika Fukushima als Wolvies lebhafte Begleiterin weg, die immerhin Vorlagen für One-Liner geben darf. Tao Okamoto als Logans zeitweilige Flamme verbringt einige Zeit vor der Kamera, kann jedoch nur wenig Persönlichkeit entwickeln. Vor allem Hiroyuki Sanada als ihr Vater ist tragisch verschwendet und darf außer bösen Blicken nichts von seinem Können zeigen.
Hugh Jackman hingegen bekommt durch Logans Selbstfindung jede Menge Emotionen zum Spielen, und auch wenn sich am Ende alles als Viel Lärm um Nichts entpuppt, werden die Fans bedient.

Der episodisch erzählte Film bietet einige Highlights, darunter einen Flashback in ein Kriegsgefangenenlager in Nagasaki sowie eine Actionsequenz auf dem Dach eines Hochgeschwindigkeitszuges. Die Zugsequenz, die bereits in den Trailern angeschnitten wird, gehört zu den packendsten Momenten des diesjährigen Actionkinos, bildet jedoch einen frühen Höhepunkt, den auch der Showdown nicht mehr überbieten kann.
Überhaupt gerät das Ende des Films antiklimaktisch und eher befremdlich als packend, was den Gesamteindruck merklich trübt. Für Fans der Vorlage fällt es ohnehin flach, da sich der ikonische Silver Samurai als langweiliger Kampfroboter entpuppt.

Wolverine - Weg des Kriegers ist das Kind eines aufrichtigen Versuchs, eine gute Geschichte zu erzählen. Der wenig überzeugende letzte Akt schmälert das Erlebnis, Fans der Hauptfigur kommen jedoch auf ihre Kosten.


Autor: Felix "Flex" Dencker



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Das Flimplakat zu Wolverine: Weg des Kriegers

Wolverine: Weg des Kriegers

Comicverfilmung USA, 2013

Kinostart: 25.07.2013


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