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23.02.10 10:30

Schön bis in den Tod

Kritik:

größere AnsichtSchön bis in den Tod
"Natürlich aussehen" hatte der Fotograf gesagt

Eine Gruppe von verschworenen Verbindungsschwestern will sich an ihrem Mitstudenten Garrett (Matt O’Leary) rächen, der eine von ihnen schamlos betrogen hat. Die ausgeklügelte Lausmädlerei geht nach hinten los, was eines der Mädels das Leben kostet. Rädelsführerin Jessica (Leah Pipes) kann ihre Mitwisserinnen davon überzeugen, den Vorfall zu vertuschen und die Leiche verschwinden zu lassen.
Monate später bekommen die Beteiligten eine MMS mit einem Photo der Mordwaffe. Was zunächst nach einem üblen Streich aussieht, wird bitterer Ernst, als eine nach der anderen von einer verhüllten Gestalt um die Ecke gebracht wird.

Obwohl der Plot an bekannte Teenie-Slasher der Neunziger Jahre erinnert, handelt es sich bei Schön bis in den Tod um ein Remake des Achtziger-Horrors The House on Sorority Row. Ob dieser ebenfalls das Prädikat "besonders dämlich" verdient, entzieht sich meiner Kenntnis. Für die 2009er-Variante ist selbiges aber eigentlich noch viel zu schmeichelhaft.

Dass der Handlungsverlauf mitsamt der völlig an den Haaren herbeigezogenen Auflösung hanebüchener kaum sein könnte, wird Genreanhängern noch keine schlaflosen Nächte bereiten. Das gilt wohl auch für die klischeebehafteten Figürchen: Von der eiskalten Hexe (ordentlich dargeboten von Leah Pipes) über den weiblichen Brillen-Nerd (völlig talentfrei: Rumer Willis) bis hin zur sexsüchtigen Schlampe (Margo Harshman alias Chugs) ist alles vertreten, was sich selbst ein Drehbuchautor mit Schreibblockade noch spielerisch aus den verstopften Gehirnwindungen pressen könnte.

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Irgendwo muss der Flaschenöffner doch sein

So richtig ärgerlich ist hingegen die als verrucht verkaufte Biederkeit des Streifens, der seine Protagonistinnen zwar allesamt leicht bekleidet und schwer besoffen auf Playboy-Mansion-artigen Parties herumhüpfen lässt, aber bloß einmal Nippelalarm in einer lauwarm inszenierten Duschszene zu bieten hat. 12-jährige Notstandsbuben werden also weiterhin die Sexy-Sport-Clips bemühen müssen.
Nicht ganz so zimperlich sind die Meuchelsequenzen ausgefallen, bei denen schon mal ordentlich Blut fließt. Die eine oder andere ist sogar als einigermaßen innovativ zu bezeichnen. Spannung kommt aber nie auf, weshalb auch die "schönsten" Todesarten einfach nur wirkungslos verpuffen.

Fazit: Ich weiß was ihr euch ersparen solltet.


Autor: Michael "Eminence" Reisner



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Das Flimplakat zu Schön bis in den Tod

Schön bis in den Tod

Horrorfilm USA, 2009

Kinostart: 01.07.2010


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