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18.02.10 17:16

Wake in Fright

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Kritik: Teil 3 meines zweiten Aussie-Specials.

größere AnsichtWake in Fright

Wake in Fright, der zweite Film des späteren Rambo-Regisseurs Ted Kotcheff, hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Nachdem er an den australischen Kinokassen - unter dem Titel Outback - floppte, verschwand er Ende der 1970er Jahre von der Bildfläche und galt seither als verschollen.
Anthony Buckley, der den Film seinerzeit geschnitten hatte, verbrachte zehn Jahre damit, nach den Negativen zu suchen. 2004 stieß er in einem Lagerhaus der CBS in Pittsburgh auf eine Kopie, die kurz davor war, vernichtet zu werden. Das australische National Film & Sound Archive restaurierte den Film mit einem Aufwand, der bislang einmalig für australische Filme ist und brachte ihn Ende 2009 auf DVD und Blu-ray Disc auf den Markt, so dass er nun endlich in ordentlicher Qualität für die Nachwelt erhalten bleiben wird.

Wake in Fright erzählt die Geschichte von John Grant (Gary Bond), einem gelangweilten Lehrer, der gezwungen ist, seinen Dienst in Tiboonda zu schieben, einem Loch in der Wüste, das nur aus dem Schulhaus, einem Hotel und einer Eisenbahnhaltestelle besteht.
Auf dem Weg nach Sydney, wo er die Sommerferien mit seiner Freundin verbringen will, macht er Halt in der Minenstadt Bundanyabba. Die aufdringliche Freundlichkeit der Ortsansässigen tut er als Marotte ab.
Am nächsten Morgen liegt er ohne Geld, ohne Flugticket in seinem Hotelzimmer und blickt einer Reise ins Herz der Finsternis entgegen.

größere AnsichtWake in Fright

Dass der Film seinerzeit auf wenig Gegenliebe stieß, ist leicht zu erklären. Anfang der 1970er Jahre unternahm Australien einige Anstrengungen, um die eigene Filmwirtschaft in Gang zu bekommen. Zum einen, um sie finanziell unabhängig zu machen, zum anderen, um der Welt Einblick in eine Kultur zu geben, auf die man stolz sein konnte.
Und dann drehte ein Kanadier, nach dem Drehbuch eines Jamaikaners, mit zwei Briten in den Hauptrollen, einen Film über die dunkle Seite der großzügigen, lebensfrohen Aussies.

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Das Flimplakat zu Wake in Fright

Wake in Fright

Thriller Australien, 1971


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