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05.02.10 15:57

Look Both Ways

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Kritik: Teil 1 meines zweiten Aussie-Specials.

größere AnsichtLook Both Ways

"What have you got cancer for?"

Look Both Ways, mit dem Autorin und Regisseurin Sarah Watt bei den 2005er AFI Awards abräumte, verbindet durch ein Zugunglück in Adelaide die Leben von sechs Menschen. Photograph Nick (William McInnes, Watts Ehemann) hat gerade eine vernichtende Diagnose erhalten, muss aber das Wochenende auf ein Urteil des Spezialisten warten. Meryl (Justine Clarke) kommt gerade von der Beerdigung ihres Vaters als sie mit ansieht, wie ein Mann von einem Güterzug überfahren wird. Als die Witwe (Daniela Farinacci) von dem Unglück erfährt, hält Nick den Moment in einem Foto fest, das es auf die Titelseite der Zeitung schafft. In der selben Ausgabe schreibt Andy (Anthony Hayes) einen Artikel über die Wahrscheinlichkeit, dass einige solcher Unfälle in Wirklichkeit Selbstmorde sind, die Steuerzahler und Versicherungsnehmer jedes Jahr Unsummen kosten. Andy hat seine eigenen Probleme, denn seine Freundin Anna (Lisa Flanagan), die er seit einem Monat nicht mehr gesehen hat, ist schwanger. Schließlich ist da noch der Zugführer (Andreas Sobik; Komm, süsser Tod), der nicht damit umgehen kann, einen Menschen überrollt zu haben.

Und dann kehrt ein störrischer Gurt einfach alles um.

größere AnsichtLook Both Ways

Es ist ein seltenes Erlebnis, bewegt zu werden, ohne sich manipuliert zu fühlen. Das war es letztlich, was mich zu diesem zweiten Aussie-Special im Allgemeinen und der Vorstellung von Look Both Ways im Speziellen bewegt hat.
Man mag gar nicht so recht glauben, dass es sich hier um ein Langfilmdebut handelt, so stilsicher ist der Film gemacht. Sarah Watt bringt ihre Herkunft als Zeichentrick-Regisseurin in der Gestalt von Meryls Todesvisionen ein, die ihren düsteren Gedanken eine Stimme verleihen, in ihrer Kürze und durch die hübsch gemalten Wasserfarben die Grundstimmung des Films aber keineswegs ins Traurige hinab ziehen. Der Tod in seinen unterschiedlichsten Aspekten liegt über praktisch jeder Szene, doch durch das stilsichere Drehbuch und die gefühlvolle Regie geht alles wunderbar leichtfüßig vonstatten.

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Das Flimplakat zu Look Both Ways

Look Both Ways

Drama Australien, 2005


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