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04.01.10 09:46

Gamer

Seite 2

Kritik: Die Ausbruchs- und Liebesgeschichte des vermeintlichen Protagonisten Kable ergibt nur selten Sinn, seine Figur ist erschreckend eindimensional und blass, was ohne Ausnahme auch für alle übrigen gilt: Kyra Sedgwicks Talkshowmasterin Gina Parker Smith wird eingeführt wie eine Hauptfigur, kommt danach aber kaum noch vor und taucht irgendwann urplötzlich wieder auf, um - ohne jede Erklärung - Partei zu ergreifen. Ein ähnliches Schicksal erfährt John Leguizamo als Kables Mithäftling "Freek": Als Sidekick vorgestellt, danach kaum Entwicklung und schwups, auch schon wieder weg vom Fenster. Auswirkungen auf Handlung oder Protagonisten? Keine erkennbare. Furchtbar schade ist es auch um Michael C. Hall (Dexter), der seine begrenzte Leinwandzeit mit allerlei Kaspereien zubringen darf. Das Gesehene als Overacting abzutun, wäre eine echte Untertreibung.
Andere hingegen haben es leichter. Amber Valletta etwa sollte wohl die meiste Zeit einfach nur möglichst wenig anhaben. Operation gelungen, Patientin ständig halb nackt.
Den Vogel schießt jedoch Terry Crews als Hackman ab, der zeitweilig den muskelbepackten Gegenspieler Kables geben muss. Selbst im letztklassigsten B-Actionkino der Achtziger wurden hirnlos-brutale Antagonisten weniger peinlich in Szene gesetzt als hier.

Einziger Pluspunkt sind einige nette visuelle Ideen, wie der wüstenähnliche Gefängnishof oder die von ebenso bunten wie schrägen Vögeln dominierte, sündige "Society"-Umgebung.
Ungeheuer enervierend erweist sich jedoch die ständige Wackelkamera-Optik und die zumeist sinnlos schnellen Schnitte.

Fazit: Gänzlich unspannendes Unterschichtenkino zum Abgewöhnen.


Autor: Michael "Eminence" Reisner


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Das Flimplakat zu Gamer

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Actionthriller USA, 2009

Kinostart: 07.01.2010


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