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04.01.10 09:46

Gamer

Seite 1

Kritik:

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Was sagst Du, wenn Dich jemand fragt?

In naher Zukunft wird die Unterhaltungswelt von den Spielen des milliardenschweren Wunderkinds Ken Castle (Michael C. Hall) bestimmt. Sowohl in "Society" als auch in "Slayers" werden echte Menschen von Spielern ferngesteuert. Ersteres kann man sich wie die von Sex und Drogen bestimmte FSK18-Fassung von Playstations "Home" vorstellen, zweiteres ist ein strunzdummer Shooter, in dem es für die modernen Gladiatoren, allesamt Häftlinge, denen die Freiheit winkt, um Leben und Tod geht. Der beste Spieler von allen ist der Teenager Simon (Logan Lerman), dessen Kampfmaschine Kable (Gerard Butler) bislang unbesiegt ist. Der möchte wiederum nichts lieber als seine Freiheit wiederzugewinnen, um bei seiner Frau (Amber Valletta) und Tochter zu sein. Die Untergrundbewegung "Humanz" bietet ihm ihre Hilfe an.

Das Regie- und Autorenduo Mark Neveldine und Brian Taylor konnte mit seinen Crank-Filmen eine starke, hauptsächlich männliche Fanbasis gewinnen, wobei in beiden Filmen, wie auch in ihrer Drehbuch- und Produzentenarbeit Pathology, Grenzüberschreitung zum Hauptstilmittel erkoren wurde: Mehr Gewalt, mehr Sex, extra schnelle Schnitte und ein beachtliches Maß an Geschmacklosigkeit dominierte ihr bisheriges Schaffen. Doch wie so häufig führt ständige Reizüberflutung dazu, dass das angesprochene Maß irgendwann voll ist. Womit wir bei Gamer angekommen wären, der an penetrantem Stumpfsinn kaum noch zu überbieten ist.

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"Ne Brünette mit solchen Dingern"

Die Geschichte an sich steht schon mal auf mehr als wackligen Beinen. Die hastige, wie nebenbei erzählte Exposition wirkt wie ein Ablenkungsmanöver, um möglichst schnell Blutfontänen, blanke Brüste und möglichst viele "Schimpfwörter" aufs Publikum loszulassen. Damit stellt man selbiges auf die exakt selbe Stufe wie die vor dummdreisten Klischees nur so strotzende, degeneriert und amoralisch dargestellte Konsumgesellschaft im Film.
Society-Spieler sind fette, schwitzende Asoziale, die damit ihre sexuellen Fantasien ausleben. Slayers-Spieler sind stinkreiche, vom Leben gelangweilte Jugendliche, deren Geltungsdrang nur noch mit tödlichen Echtmenschen-Spielen befriedigt werden kann. Die ruchlosen Medienvertreter gehen für ihre Storys natürlich über Leichen und der Spielentwickler selbst ist sowieso ein größenwahnsinner Egomane mit Gottkomplex.

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Das Flimplakat zu Gamer

Gamer

Actionthriller USA, 2009

Kinostart: 07.01.2010


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