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14.12.08 21:37

96 Hours

Kritik:

größere Ansicht96 Hours

Um seiner Tochter Kim (Maggie Grace) nahe zu sein, hat Bryan Mills (Liam Neeson) seinen Job als Regierungsagent an den Nagel gehängt und ist nach Los Angeles gezogen, wo Ex-Frau Lenore (Famke Janssen) mit Töchterchen und neuem, steinreichen Ehemann ein luxuriöses Leben führt.
Nur widerwillig stimmt der übervorsichtige Bryan zu, Kim eine gemeinsame Europareise mit ihrer Schulfreundin Amanda zu erlauben. Als die beiden Mädchen in Paris ankommen, geraten sie bereits nach wenigen Stunden in die Fänge von Menschenhändlern, die gezielt junge Touristinnen entführen, mit Drogen gefügig machen und danach an den Meistbietenden verkaufen.
Bryan bleiben nur 96 Stunden, um seine Tochter zu retten.

Bereits mit seiner ersten Regiearbeit Ghetto Gangz - Die Hölle vor Paris bewies der gefragte Kameramann Pierre Morel (u.a. Transporter, Unleashed und War) ein gutes Händchen für saftige Actionszenen. Bei 96 Hours gesellen sich glücklicherweise noch eine geradlinige Geschichte und mit Liam Neeson ein klasse Hauptdarsteller dazu, und fertig ist ein fetziger und überaus kurzweiliger Actionthriller, der zwar keinerlei Experimente eingeht, dafür aber leichtfüßig auf bekannten Genrepfaden wandelt und damit überaus gut zu unterhalten weiß. Die Stunt- und Kampfchoreographie vom Transporter-Team Olivier Schneider und Philippe Guégan erinnert an jene der Bourne-Filme und überzeugt mit nachvollziehbarer Geradlinigkeit und trockener Härte, die genau auf die Hauptfigur des alternden Ex-Agenten abgestimmt ist und Neeson trotz seiner 56 Jahre immer glaubwürdig wirken lässt.

größere Ansicht96 Hours

Überhaupt ist es eine echte Freude, den mehfach oscarnominierten Iren endlich wieder einmal in einer Hauptrolle auf der großen Leinwand zu sehen. Der großgewachsene Charaktermime verkörpert seine gebrochene Filmfigur mit einer gekonnten MIschung aus stoischer Ruhe und wütender Verzweiflung und macht damit auch die eine oder andere Abkürzung im Drehbuch vergessen.
Von den Nebenakteuren kann vor allem Olivier Rabourdin als Bryans dubioser Kontaktmann Jean Claude überzeugen. Famke Janssen oder auch Maggie Grace, die ihrem 17-jährigen Filmcharakter die überschwängliche Naivität einer 12-jährigen Wendy-Leserin verleiht, fallen dagegen etwas ab.

Fazit: Der flott inszenierte Entführungsthriller ist mit seinen knackigen und actionbetonten 90 Minuten allen Fans von 24, Casino Royale oder auch der Bourne-Reihe bedenkenlos ans Kinoherz zu legen.


Autor: Michael "Eminence" Reisner



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Das Flimplakat zu 96 Hours

96 Hours

Thriller Frankreich, 2008

Kinostart: 19.02.2009


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