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03.04.08 15:10

Balls of Fury

Kritik:

größere AnsichtBalls of Fury

Als Jugendlicher war Randy Daytona (Dan Fogler) das wohl vielversprechendste Tischtennistalent der Welt. Doch nach einem verhängnisvollen Missgeschick während der Olympischen Spiele 1988 gegen das teutonische Urvieh Karl Wolfschtagg (Thomas Lennon) wird er rasch zum Gespött der Ping-Pong-Gemeinde. 20 Jahre später bekommt Randy seine zweite Chance, als er vom FBI-Agenten Ernie Rodriguez (George Lopez) für eine geheime Mission verpflichtet wird. Es soll bei einem legendären Untergrund-Tischtennisturnier des Verbrecherkönigs Feng (Christopher Walken) antreten und diesen überführen.
Doch um bestehen zu können, muss Randy erst einmal wieder in Form kommen. Meister Wong (James Hong) und dessen fesche Nichte Maggie (Maggie Q) sollen ihm dabei helfen. Ein schwieriges Unterfangen, wie sich alsbald herausstellt.

größere AnsichtBalls of Fury

Nachdem sich Vince Vaughn und Ben Stiller in dem sträflich unterbewerteten Voll auf die Nüsse im Völkerball versuchten und sich Will Ferrell im Paarlauf mit Jon Heder für Die Eisprinzen auf Kufen wagte, ist es nun Dan Fogler (Der Glücksbringer, Fanboys), der sich eine Randsportart zum Aufhänger für 90 Minuten Blödelei nimmt. Bei erstgenannten geschah dies, wenn auch nicht auf hohem, so doch auf durchgehend witzigem Niveau, Balls of Fury kann hier leider nicht ganz mithalten. Das Drehbuch von Thomas Lennon und Robert Ben Garant hält zwar eine Vielzahl an gelungenen Gags parat, die Zahl an weniger geglückten ist aber mindestens ebenso hoch. Vor allem die ewig gleichen, klischeehaften Kalauer rund um Meister Wong stellen ein ums andere Mal eine echte Geduldsprobe dar. Zudem gönnt man der Hauptfigur kaum Weiterentwicklung, weshalb Dan Fogler trotz sichtlicher Mühe nichts weiter als ein übergewichtiger Def-Leppard-Fan ohne erkennbare Ecken und Kanten bleibt. Der Star des Films ist somit eindeutig Christopher Walken, der den Oberbösewicht Feng mit genüsslichem Overacting zu einer derart verrückten Kunstfigur hochstilisiert, dass schon allein sein Anblick für Lachtiraden sorgt. Ähnlich angelegt ist im übrigen auch Thomas Lennons Klischee-Deutscher Karl Wolfschtagg, der jedoch eindeutig zu wenig Leinwandzeit bekommen hat, um nachhaltig als zweiter Erzfeind in Erinnerung zu bleiben. Maggie Q und George Lopez bleiben in ihren Nebenrollen dagegen ausgesprochen blass.

Fazit: Nicht ganz der erhoffte Partyknaller, doch diesen Christopher Walken muss man einfach gesehen haben.


Autor: Michael "Eminence" Reisner



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Das Flimplakat zu Balls of Fury

Balls of Fury

Komödie USA, 2007

Kinostart: 10.07.2008


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