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29.02.08 10:45

Run, Fatboy, Run

Kritik:

größere AnsichtRun, Fatboy, Run

Dennis (Simon Pegg) muss ein ziemlich grandioses Leben führen. Offenbar ist sein größtes Problem, dass seine Freundin Libby, die aussieht wie Thandie Newton, den Rest ihres Lebens mit ihm verbringen will. Um diesem Martyrium zu entkommen, lässt er sie am Tag der geplanten Hochzeit hochschwanger vor dem Altar stehen.
Als er sich besinnt, ist es zu spät: Sie hat einen neuen Freund (Hank Azaria), der sich auch noch anschickt, für den inzwischen fünfjährigen Sohn die Rolle des Ersatzvaters zu übernehmen. Um Libby zu demonstrieren, dass er sich verändert hat, beschließt Dennis, beim anstehenden Marathon mit zu laufen.
Zu schade, dass er die Fitness einer Boa Constrictor besitzt, die gerade eine Kuh verschluckt hat.

Michael Ian Black. Es gibt Namen, die sollten nie wieder auf eine Leinwand projiziert werden, und seit Blind Wedding gehört Michael Ian Black dazu. Allerdings wurde sein Drehbuch von Simon Pegg überarbeitet, und das lässt dann doch wieder diese vage Hoffnung aufkeimen, mit der man sich als gebeutelter Filmkritiker an so manchem Tag ins Kino begibt.
Doch leider, wieder nichts.

größere AnsichtRun, Fatboy, Run

Das Kino-Regiedebut von Friends-Star David Schwimmer ist leider auf Sand gebaut, denn Dennis ist ein Mensch, für den man unmöglich hoffen kann. Er lässt seine Verlobte am Altar stehen, vergisst die Besuchstermine mit seinem Sohn und wäre vermutlich nie auf den Trichter gekommen, es nochmal zu versuchen, hätte Libby nicht nach fünf Jahren mal endlich jemand anders an Land gezogen. Das einzige, was für Dennis spricht, ist Pegg, der auch in den unmöglichsten Momenten noch sympathisch wirkt. Auf der anderen Seite muss Hank Azaria eine Menge Blödsinn verzapfen, um im Endeffekt als Bösewicht da zu stehen - eine der vielen misslungenen Charakterentwicklungen im Film. Auf der Haben-Seite gibt es lediglich einen recht witzigen Auftritt von Dylan Moran, der bereits in Shaun of the Dead neben Pegg zu sehen war und hier dessen hilfreichen und etwas perversen Cousin spielt.

Das wäre alles nicht so schlimm, würde das Drumherum stimmen. Doch der angestrengte Humor des Drehbuchs und die uninspirierte Regie können das Steuer ebenso wenig herumreißen wie das lausige Timing, die platte Musik oder die ironiefreie Nike-Werbung. Einige wenige Gags zünden, doch die Blindgänger sind zahlenmäßig einfach so weit überlegen, dass Run, Fatboy, Run nur als vergessenswerte Durchschnittsware durch’s Ziel kommt. Wer immer mal auf seine Eltern hören und ein bisschen Geld sparen wollte, findet hier einen guten Einstieg.


Autor: Felix "Flex" Dencker



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Das Flimplakat zu Run, Fatboy, Run

Run, Fatboy, Run

Komödie USA, 2007

Kinostart: 03.04.2008


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