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21.12.07 10:21

Das Beste kommt zum Schluss

Kritik:

größere AnsichtDas Beste kommt zum Schluss

Zwei Krebskranke, gespielt von Jack Nicholson und Morgan Freeman, machen einen drauf.

Rob Reiners Das Beste kommt zum Schluss transportiert das Konzept von Thomas Jahns wundervollem Road Movie Knocking on Heaven’s Door in die USA und verpasst ihm das übliche Hollywood-Makeover: Weltbekannte Hauptdarsteller, ein vielfach höheres Budget und überflüssiger Bombast ersetzen Sinn und Seele.

Freeman und Nicholson überzeugen natürlich in ihren Rollen und sorgen dafür, dass sich das Publikum trotz der offensichtlichen Schwächen des Films nicht um sein Geld betrogen fühlt. Vor allem Nicholson, der zunehmend Spaß an "älteren" Rollen zu finden scheint, zeigt fast genug Spielfreude, um den Film im Alleingang zu retten.
Doch leider ist die Geschichte viel zu bemüht konstruiert, um auch nur halbwegs zu überzeugen. Reiner und sein Drehbuchautor Justin Zackham gerieten in ihrem Bemühen, spektakuläre Bilder zu liefern, in Erklärungszwang - schließlich darf die Moral eines Familienfilms ja nicht sein, dass man sich auf dem Sterbebett verschulden soll, nur um Fallschirmspringen und Bergsteigen zu gehen. Die Lösung, dass Nicholsons Edward Cole als Milliardär die nötigen finanziellen Mittel aus dem Ärmel schütteln kann, verhindert jedoch, dass sich mehr als ein Dutzend Menschen auf der Welt mit der Geschichte der beiden werden identifizieren können.

größere AnsichtDas Beste kommt zum Schluss

Vor allem aber braucht der Film ewig, um in die Gänge zu kommen. Gefühlte zwei Drittel werden auf Diagnosen und redundante Exposition verschwendet, so dass die Hälfte des Publikums selig Spannenderes träumen wird, bis die beiden Herren sich endlich an das Abhaken der im Original titelgebenden Liste machen.
Geht es erstmal los, kommt der Film in Fahrt und macht durchaus Spaß. Leider ist an diesem Punkt schlichtweg zu wenig Laufzeit übrig, um den lahmen Anfang wett zu machen. So wirkt selbst das Ende gehetzt, was angesichts der gelungenen Pointe wirklich schade ist.

Das Beste kommt zum Schluss bietet einen gut aufgelegten Jack Nicholson und eine süße Pointe, mehr jedoch auch nicht.


Autor: Felix "Flex" Dencker



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Das Flimplakat zu Das Beste kommt zum Schluss

Das Beste kommt zum Schluss

Roadmovie USA, 2007

Kinostart: 24.01.2008


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