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04.12.07 18:51

Hitman - Jeder stirbt alleine

Seite 1

Kritik:

größere AnsichtHitman - Jeder stirbt alleine
Kuck mal, eine Metapher!

Was wäre das Actionthriller-Genre ohne den Auftragskiller, der von seinen Auftraggebern verraten und gejagt wird? So manche Perle hat diese Idee dem Filmfan schon beschert, von La Femme Nikita über Mord und Margaritas bis hin zur Bourne-Reihe.
Leider kann sich Hitman, die Verfilmung des gleichnamigen Videospiels, in keinster Weise in diese erlauchte Reihe eingliedern.

Timothy Olyphant spielt Agent 47, einen Auftragskiller für die "Agentur", eine "Organisation, die so geheim [ist], dass niemand sie kennt", die aber gleichzeitig "Verbindungen zu allen Regierungen" besitzt. Naja.
Nur eine Organisation, die ihren Sitz in der Twilight Zone hat, schickt Attentäter ins Rennen, die mit ihrem kahl geschorenen Kopf samt großer Strichcode-Tätowierung in jeder Menschenmenge sofort zu erkennen sind.

größere AnsichtHitman - Jeder stirbt alleine
"Soll ich das jetzt vorlesen?"

Zumindest für Agent 47 funktioniert das Rezept jedenfalls blendend, bis er eines Tages den Auftrag erhält, den russischen Präsidenten Belicoff zu töten. Nachdem er ihn souverän per Kopfschuss erledigt hat, staunt er nicht schlecht, als Belicoff bald wieder an den Pressemikros steht und mit einem Pflästerchen auf der Stirn eine Kehrtwende in seiner Politik verkündet.
Nicht nur 47 wird klar, dass hier ein Doppelgänger am Werk sein muss - auch Interpol-Agent Mike Whittier, der 47 seit Jahren auf der Spur ist, merkt, dass etwas faul ist. So entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Agent 47, Interpol, der Agentur und der russischen Geheimpolizei, in das auch noch eine Prostituierte verwickelt wird, die es sich zum Ziel gemacht hat, den Schauwert für die männlichen Zuschauer zu erhöhen.

Nun, zumindest letzteres funktioniert, wirkt aber genau so platt, man möchte fast sagen flach, wie der Rest des Films. Subtilität mag bei einer Videospielverfilmung über einen Auftragsmörder nicht die oberste Priorität genießen, doch Hitman erweist dem Genre mit seinem schlampigen Drehbuch, eindimensionalen Figuren und völligem Mangel an Originalität wirklich keinen Dienst.

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Das Flimplakat zu Hitman - Jeder stirbt alleine

Hitman - Jeder stirbt alleine

Videospielverfilmung Frankreich, USA, 2007

Kinostart: 13.12.2007


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