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23.10.07 15:55

Jindabyne - Irgendwo in Australien

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Kritik:

größere AnsichtJindabyne - Irgendwo in Australien

Irgendwo in Australien - eine junge Frau fährt mit ihrem Kleinwagen über eine staubige Piste. Sie ist fröhlich, singt zur Musik aus dem Autoradio. Plötzlich weicht die Musik statischem Rauschen. Auf einem Hügel oberhalb der Straße lauert ein bärtiger Mann auf sein ahnungsloses Opfer…

Ray Lawrence lässt seinen nun dritten Kinofilm recht handfest beginnen, bleibt den eigentlichen Gewaltakt aber schuldig. Schließlich geht es dem Regisseur nicht um die Hatz nach dem Täter. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Ehe des Tankstellenbesitzers Stewart Kane (Gabriel Byrne) und seiner Frau Claire (Laura Linney). Ihr familiärer Alltag wird plötzlich in Frage gestellt, als Stewart auf dem jährlichen Angeltrip mit seinen Freunden Carl, Rocco und Billy am Ufer eines abgelegenen Flusses eine Leiche entdeckt. Statt die Behörden zu benachrichtigen, setzen die Angler ihren Ausflug zunächst fort, als ob nichts geschehen wäre. Als sie erst bei einem Besuch der Polizei von Stewarts schrecklichem Fund erfährt, zweifelt Claire an ihrer Ehe.

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Jindabyne basiert auf der Kurzgeschichte "So Much Water So Close to Home" von Raymond Carver, die Robert Altman bereits 1993 für eine Episode seiner Short Cuts nutzte. Mit ihrem Drehbuch hat Beatrix Christian den Handlungsort in den Südosten Australiens verlegt und aus Carvers Grundidee ein sehr dichtes Drama geschaffen. Dass der Film den Namen eines Ortes trägt, ist gerechtfertigt: Jindabyne, das übrigens schon Cate Shortlands Somersault als Kulisse diente, erhält im Film eine ganz eigene Bedeutung:
Der Ort wurde in den 1960ern umgesiedelt, um für einen Stausee Platz zu schaffen. Als Stewart seinem Sohn dort das Angeln beibringt, fischt der Kleine einen rostigen Wecker aus dem Wasser. Daraufhin erzählt der Vater ihm von der alten Stadt am Grunde des Sees - und raunt dem Jungen ein Märchen über dessen geheimnisvolle Bewohner zu. Ray Lawrence macht es mit seinem Publikum ähnlich: Wie schon in seinem hintergründigen Krimi Lantana zeigt er von den Charakteren und ihren Beziehungen zunächst nur die Oberfläche, doch immer wieder deuten kleine Details auf einen tiefer liegenden Konflikt hin.

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Das Flimplakat zu Jindabyne - Irgendwo in Australien

Jindabyne - Irgendwo in Australien

Drama Australien, 2006

Kinostart: 01.11.2007


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