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05.04.07 04:03

Sunshine

Seite 1

Kritik:

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Die bisherigen Ergebnisse der Kollaborationen Danny Boyles mit Alex Garland stießen nicht immer auf Zustimmung, doch musste man den beiden Werken The Beach und 28 Days Later zumindest überdurchschnittliche Ambition und Diskussionspotential zugestehen. So stieg die Vorfreude gleichermaßen mit der Erwartungshaltung an die dritte Zusammenarbeit, den im Weltall spielenden Endzeitpsychothriller Sunshine mit jedem der zahlreichen, viel versprechenden Teaser und Trailer. Das Ergebnis ist dabei einmal mehr ein Zwiegespaltenes; sowohl was die Dramaturgie angeht, als auch die filmischen Anleihen betreffend, die kaum mehr als Zitate durchgehen dürften.

Die Ausgangslage des Films, respektive der Menschheit, wird rasch in der kurzen Exposition aus dem Off eingesprochen, bevor Sunshine direkt ins Weltall-Geschehen springt: Die Sonne stirbt, und acht Wissenschaftler auf dem Weg zur Sonne sind die letzte Chance der im Eis versinkenden Erde: Mittels einer direkt in der Sonne platzierten Sprengladung soll selbige wieder entzündet werden. So weit, so Armageddon. Als die Besatzung rund

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um Physiker Capa (souverän: Cillian Murphy) und Pilotin Cassie (bezaubernd: Rose Byrne) jedoch ein verlassenes Raumschiff entdeckt, das vor sieben Jahren auf der gleichen Mission gescheitert war, treffen sie eine folgenschwere Entscheidung: Sie beschließen, die scheinbar unbeschädigte Bombe der Vorgängermission zu bergen, um eine zweite Chance auf Rettung der Menschheit zu haben. Und ungefähr zu diesem Zeitpunkt glaubt man berechtigterweise, die Event Horizon zu betreten.

Als Filmkritiker, der vielleicht weniger Kritiker und mehr Filmliebhaber ist, wird man von Danny Boyles Sunshine förmlich zerrissen. Innovativ ist die Geschichte sicher nicht, dafür atmosphärisch dicht inszeniert und schlichtweg großartig anzuschauen. Bestehend aus Versatzstücken bekannter Vorbilder, die bis zur Grundthematik von Apocalypse Now reichen, steht die zusammengeklaute Haupthandlung hierbei einer atemberaubenden audiovisuellen Umsetzung gegenüber. Die Bilder der Sonne, auch als Hintergrund des vorüber ziehenden Merkur und im Kontrast zum riesigen Schutzschild der Raumstation, liefern faszinierende Eindrücke, deren Anblick allein das Kinoticket wert ist.

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Das Flimplakat zu Sunshine

Sunshine

Science Fiction Großbritannien, 2006

Kinostart: 19.04.2007


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