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03.04.07 22:44

Klang der Stille - Copying Beethoven

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Kritik:

größere AnsichtKlang der Stille - Copying Beethoven

Wien, 1824: Ludwig van Beethovens Kopist und Verleger Wenzel Schlemmer (Ralph Riach) ist verzweifelt: Dem egomanischen Musikgenie Beethoven (Ed Harris) fehlt es kurz vor der Premiere seiner Neunten Sinfonie an einer fertigen Partitur. Schlemmer ist jedoch an Krebs erkrankt und nicht in der Lage, auch nur eine Note ins Reine zu bringen. Deshalb engagiert er kurzerhand die junge Konservatoriums-Studentin Anna Holtz (Diane Kruger), die für ihn einspringen soll. Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich die ehrgeizige Nachwuchsmusikerin und der mit zunehmender Taubheit kämpfende Komponist zusammen und es entwickelt sich eine fruchtbare Arbeitsbeziehung. Doch Annas Verlobter (Matthew Goode) sieht es gar nicht gerne, dass seine Herzallerliebste so viel Zeit an den verrückten Menschenfeind verschwendet.

Regisseurin Agnieszka Holland (Hitlerjunge Salomon) tut es Milos Forman und dessen Goyas Geister gleich und präsentiert dem Kinopublikum ein Drama, das die Beziehung einer Frau zu einem Künstler von Weltformat zeigt. Auch Klang der Stille - Copying Beethoven erzählt eine fiktive Geschichte, die den großen Namen nutzt, um andere Themen - fernab biographischer Handlungszwänge - anzusprechen. Doch genau hierbei liegt

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der sprichwörtliche Hund begraben: Der Film zeigt sich viel zu unentschlossen, um auch nur einem seiner Vorhaben wirklich gerecht zu werden. Für ein tiefschürfendes Künstlerporträt ist die Darstellung Beethovens zu oberflächlich und undifferenziert. So verlässt man sich zumeist darauf, den Meister in seinen manischen Phasen als besessenes Ekel zur Schau zu stellen und räumt dem äußerst interessanten, ambivalenten Verhältnis zu seinem Neffen Karl (Joe Anderson) kaum Leinwandzeit ein. Im Gegenzug wird die Figur der Anna Holtz als eine Melange aus Frauen, die in Beethovens Leben tatsächlich eine mehr oder weniger wichtige Rolle gespielt haben, irgendwo zwischen feministisch angehauchter Karrierefrau und devotem Liebchen angesiedelt. Auch hier wird ein potentielles Konfliktverhältnis, in diesem Fall zum zukünftigen Ehemann Martin Bauer, nur angedeutet.

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Das Flimplakat zu Klang der Stille - Copying Beethoven

Klang der Stille - Copying Beethoven

Drama USA, Deutschland, 2006

Kinostart: 05.04.2007


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