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18.04.05 13:15

Klimt Special

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Interview: „John überrascht mich immer wieder. Er macht, was ich sage – aber auf ganz andere Weise.“ So beschrieb der chilenische Regisseur Raoúl Ruiz seine Zusammenarbeit mit John Malkovich im Interview mit MovieGod.de.
Im letzten Januar reisten Ruiz und Malkovich nach Wien, um eine Filmbiografie über das Leben des österreichischen Jugendstil-Malers Gustav Klimt zu drehen. MovieGod.de traf Regisseur, Darsteller sowie Kameramann Ricardo Aronovich Mitte Jänner während der Dreharbeiten.

Nach Die wiedergefundene Zeit und Die starken Seelen ist diese Filmbiografie bereits die dritte Zusammenarbeit von Raoúl Ruiz und John Malkovich. In Die wiedergefundene Zeit sah der Schriftsteller Marcel Proust am Sterbelager sein Leben an sich vorüberziehen.
Ruiz, der zu Klimt auch das Skript verfasst hat, bediente sich erneut jener Erzählstruktur, um ein Bio-Pic außergewöhnlicher Art zu kreieren: „Ich versuche, nicht die Biografie von Klimt zu verwenden, ich versuche, eine indirekte Biografie zu machen. Wenn mich jemand fragt, was die Prämisse des Films ist, müsste ich ihm mit folgendem Allgemeinplatz antworten: Wenn man stirbt, sieht man sein ganzes Leben vor den eigenen Augen vorbeiziehen.“
Ruiz führte weiter aus, dass er für die Handlung seines jetzigen Filmes das „Zwiebelmodell“ gewählt habe – „wie bei russischen Puppen verstecken sich in diesem Film kleine Filme.“

Das surreale Bio-Pic beginnt im Jahre 1918, am Totenbett Klimts. Der expressionistische Künstler Egon Schiele (Nicolai Kinski) sitzt bei seinem Mentor und porträtiert ihn. Kinski ließ im Interview verlauten, dass er Schieles Werk sehr schätze und deshalb gründlich für die Rolle recherchiert habe.
Klimts Fiebervisionen führen zurück in sein Atelier, das Wiener Cafe Central und auch in das Jahr 1900, zur Welt-Ausstellung: Im Österreich-Pavillon wird Klimt die Goldmedaille für sein Werk „Philosophie“ verliehen. Das Drehbuch orientiert sich an den kreisförmigen Erzählstrukturen des Dramatikers Arthur Schnitzler, daher auch der ungewöhnlich lange Titel Klimt – A Viennese Fantasy à la manière de Schnitzler.

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Das Flimplakat zu Klimt

Klimt

Biographie Österreich, Deutschland, 2006

Kinostart: 25.05.2006

FSK: Ab 6 Jahren

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