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13.01.05 18:54

EXKLUSIV: Henker

Seite 1

Interview: Einleitung

Anfang Dezember des letzten Jahres endeten die Dreharbeiten zu dem historischen Film Henker, der eine Geschichte von Inquisition und Freundschaft erzählt, die im Tirol des 16.Jahrhunderts angesiedelt ist. Ein Budget von rund 5 Millionen Euro macht Henker zu einer der bisher größten österreichischen Koproduktionen, an der sich eine europäische Union von Filmschaffenden beteiligt hat.

Ihren Anfang nahmen die Dreharbeiten Mitte Oktober in der Steiermark (Österreich), in Kleinsölk in den Schladminger Tauern. Beendet wurde der Dreh in den ungarischen mafilm-Studios, 20 km außerhalb von Budapest.
Fördergelder für dieses außergewöhnliche Projekt kamen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Deutschland. Der federführende Produzent des Filmes ist Helmut Grasser der Allegro Film Wien, welcher auch schon Ulrich Seidls Hundstage produziert hat. Die österreichische Autorin Susanne Freund verfasste das Drehbuch.

Dieses handelt von den Waisen Martin und Georg, die gemeinsam in einem Kloster aufwachsen. Im Kindesalter trennt sie der Erzbischof - Georg wird zu einem Mann Gottes erzogen und Martin muss Soldat werden. Als Erwachsene treffen die beiden wieder aufeinander: Georg ist inzwischen Prior des Klosters und Martin Hauptmann in der Armee.
Zuerst ist das Wiedersehen noch freundlich. Aber Martin verliebt sich in die Henkerstochter Anna, heiratet sie und wird damit zu einem Ausgestoßenen in der mittelalterlichen Gesellschaft. So kann er nur noch einen Beruf ausüben - den des Henkers.
Währenddessen muss sich Georg in den Augen der Kirchenobersten bewähren, weil er nicht hart genug gegen die Ketzer vorgeht. Georg beugt sich der Obrigkeit, die ihm sogar einen Großinquisitor schickt. Martin kann Folter und Bestrafung nicht tatenlos mit ansehen - die Freundschaft zwischen ihm und Georg beginnt zu zerbrechen.

Den Part des Priors übernimmt Peter MacDonald, welcher mit der Mönchstonsur nur noch vage an seine Hauptrolle in der romantischen Komödie When Brendan Met Trudy erinnert. Die heimtückische Autorität über ihm verkörpert Steven Berkoff. Der Bösewicht aus Rambo II, Octopussy und Beverly Hills Cop tritt diesmal in der Gestalt des Großinquisitors auf. Martin wird dargestellt von dem Dänen Nikolaj Coster-Waldau, welcher nach seinem Durchbruch in dem Horrorfilm Nightwatch schon Rollen in Black Hawk Down und Enigma erhielt.

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Das Flimplakat zu Henker

Henker

Historienfilm Österreich, 2005

FSK: Ab 16 Jahren

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