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19.02.10 17:29

Alice im Wunderland: Interview mit Tim Burton

Seite 7

Interview: Frage: Wie sind die Schauspieler mit ihren Dialogen in Alice im Wunderland umgegangen?
Tim Burton: Schauspieler, mit denen ich gerne zusammenarbeite, tragen immer zu den Dialogen bei – zum Beispiel einen Satz oder eine andere Begebenheit aus den Büchern, die sie im Drehbuch haben wollen. Wenn ein Schauspieler eine Verbindung zu seinem Charakter aufbaut oder eben sehr empathisch dem Charakter gegenüber eingestellt ist, ist das immer gut. Unter Umständen bekommt man von den Schauspielern dadurch mehr zurück. Sie können so Bedeutsames erfassen.

Frage: Ist es nun eigentlich Unterland oder Wunderland? Und was bekommt man denn im Film zu sehen?
Tim Burton: Es ist Unterland und es war schon immer Unterland. Aber in unserer Verfilmung hat Alice sich verhört, als sie das Land als Kind besuchte und schlicht Wunderland verstanden. Jeder hat eine Vorstellung von Unterland. Ich denke, dass es sich die Leute meistens als eine sehr bunte Zeichentrickwelt vorstellen. Wir stellten es uns so vor, dass Unterland, nachdem Alice als junges Mädchen dort ihre Abenteuer erlebt hatte und es verließ, bis zum jetzigen Zeitpunkt, als sie nun zurückkehrt, ein wenig der Trauer verfallen ist. Etwas Unbehagliches hat Einzug in Unterland gehalten.

Frage: Betreten Sie eigentlich technisches Neuland mit diesem Film?
Tim Burton: Nun, Ken Ralston [Leiter der Spezialeffekte] auf alle Fälle. Ich habe so noch nie zuvor gearbeitet. Es ist wie ein Puzzle, bei dem der fertige Film erst am Ende sichtbar wird. Am schwierigsten war der Umstand, dass man ja normalerweise nach Ende der Dreharbeiten einen Film mit allen Szenen hat, an dem man dann noch etwa sechs Monate bis zu einem Jahr schneidet. Hier lief das aber nicht so. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Prozess, wie in einem Abenteuer von “Alice im Wunderland”. Es läuft irgendwie rückwärts ab.

Frage: Wie haben Sie vorhandene Technologien in dem Film verarbeitet?
Tim Burton: Ken Ralston und ich haben darüber diskutiert, was uns an Animation, Live-Action und anderen Technologien gefällt und was uns nicht gefällt, und so versuchten wir eher natürlich damit umzugehen. Wir haben also darüber geredet und uns dann für einen Mix entschieden: Wir arbeiteten mit Schauspielern aber auch mit Zeichentrickcharakteren und spielten dann mit diesen beiden Möglichkeiten herum. Wir haben uns einfach immer das ausgesucht und genommen, was für die jeweilige Szene sinnvoll war. Das ist das tolle an Technik, es gibt so viele Möglichkeiten damit zu arbeiten.

Frage: Wie sind Sie auf das Design-Konzept für diese Welt gekommen?
Tim Burton: Wir haben uns zuerst einmal eine Menge toller Zeichner angesehen. Letztlich lief es darauf hinaus, dass es eher ein Animationsfilm werden würde, was die Abläufe und Produktionsprozesse anbelangt. Wir hatten auch viele Designer. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Die Arbeit bestand aus einem richtig gewachsenen Aufbauprozess.

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Das Flimplakat zu Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Fantasy USA, 2010

Kinostart: 04.03.2010


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