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19.02.10 17:29

Alice im Wunderland: Interview mit Tim Burton

Seite 6

Interview: Frage: Wie hat Mia denn als relativ unerfahrene Schauspielerin ihre Rolle gemeistert?
Tim Burton: Nun, sie war großartig. Das wird vermutlich der abstrakteste Film sein, den sie jemals machen wird – hoffen wir das zumindest mal. Wie ich schon sagte, es war ein neuer Arbeitsprozess für mich. All die Green Screen-Aufnahmen und all die anderen Hindernisse mit denen sie konfrontiert wurde, hat sie sehr locker genommen. Sie hat sich stets auf den Charakter konzentriert und versuchte diesen immer wieder in sich und bei sich zu finden. Das war sehr hilfreich, denn das Ganze ist schon ein sehr beklemmender Arbeitsprozess. Ich denke, diese Arbeitsweise geht gegen die Instinkte eines jeden Schauspielers – man hat einfach nichts, womit man agieren kann. Der Typ mit dem grünen Stab neben dir ist einfach nicht sehr inspirierend, wissen Sie.

Frage: Mit Crispin Glover [der den Herzbuben in Alice im Wunderland spielt] verbindet Sie eine langjährige Beziehung, nicht wahr?
Tim Burton: Ich habe ihn Anfang der 80er Jahre kennengelernt. Er ist ein einzigartiger Mensch., ein richtiger Renaissancemensch. Es gibt nicht viele Menschen, die in Filmen mitspielen und dann ihre eigenen Filme drehen und ihre eigene Kunst produzieren und ihr Leben leben, so wie er das tut. Er ist großartig. Er besitzt eine so angenehme visuelle Präsenz.

Frage: Ihr Ensemble besteht aus vielen britischen Charakterdarstellern, Schauspielern die in ihrem Charakter völlig aufgehen können.
Tim Burton: Ich liebe es mit Leuten wie Matt Lucas zu arbeiten und zu sehen wie sie in ihre Rollen schlüpfen, denn ich denke, sie sind alle großartige Schauspieler. Es macht Spaß ihnen zuzugucken. Matt hat eine Figur gespielt und hat dann einfach so in die nächste gewechselt; für mich der Beweis für einen guten Schauspieler. Und es war wirklich fantastisch mit ihm zu arbeiten. Außerdem erschien es mir wichtig, einen echten, stark britisch eingefärbten Ton zu finden. Es gibt viele Menschen, die ich schon immer bewundert habe. Ich habe versucht, die eingesprochenen Stimmen nicht allzu artifiziell wirken zu lassen. Denn ich wollte, dass es sich so anhört, als wären sie alle Teil derselben Welt. Ich wollte nicht, dass sich die Schauspieler wie Live-Action-Darsteller in einer völlig animierten Welten fühlen, also habe ich versucht die Live-Action etwas extravaganter zu gestalten und die Animation gleichzeitig etwas zurückhaltender. Ich hatte das Glück so gute Schauspielern zu haben – die übrigens allesamt in einem Realfilmfilm brilliert hätten – und die es geschafft haben die animierten Charaktere auf das Level einer Realverfilmung zu heben.

Frage: Wie haben Sie die Schauspieler in ihre Charaktere versetzt?
Tim Burton: Nun, es ist schwierig wenn man nicht allzu viele Kulissen hat und sich mit einer Menge technischer Dinge herumschlagen muss. Ich habe versucht alles so lebendig wie möglich zu gestalten und auch so kurz wie möglich zu halten, so dass die Schauspieler die Chance hatten, so viel wie möglich zu interagieren. Geschwindigkeit und Elan waren also wichtig. Man versucht einfach in Bewegung zu bleiben und den Rhythmus nicht zu verlieren.

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Das Flimplakat zu Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Fantasy USA, 2010

Kinostart: 04.03.2010


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