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19.02.10 17:29

Alice im Wunderland: Interview mit Tim Burton

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Interview: Frage: Wie alt waren Sie, als Sie die Bücher zum ersten Mal lasen?
Tim Burton: Ich war noch in der Schule, also etwa 8 oder 10 Jahre alt. Ich bin den Büchern auf merkwürdige Art verbunden. Das Haus, in dem ich in London wohne, gehörte früher Arthur Rackham [der berühmte englischer Illustrator, der die allseits bekannten Farbdrucke für die 1907 erschienene Ausgabe von „Alice im Wunderland” entwarf]. Ich lebe und arbeite in dem Studio, in dem er diese fantastischen Bilder für „Alice im Wunderland” zeichnete. Also fühlte ich zwischen diesem Stoff und mir eine Verbindung. Und irgendwie ist so etwas immer hilfreich.

Frage: Was war Ihre Reaktion, als Ihnen die Regie für dieses Projekt angeboten wurde?
Tim Burton: Sie gaben mir das Drehbuch und sagten es würde in 3D realisiert werden. Schon bevor ich das Drehbuch gelesen hatte, war ich fasziniert. Und was ich an Lindas Drehbuch mochte war, dass sie daraus eine eigenständige Geschichte gemacht hat und somit dem Film eine Form verliehen hat, die keine simple 1:1 Übersetzung des Buchs ist. Dies alles zusammen fesselte mich. Mir gefiel an diesem Ansatz, dass Alice am Übergang vom Kind zur Frau steht, also an einem Punkt, an dem man sich als Person maßgeblich verändert. Viele junge Leute mit alten Seelen sind in ihrer eigenen Kultur und in ihrer Zeit nicht sonderlich beliebt. Alice ist jemand, der nicht so ganz in diese viktorianische Muster und Gesellschaft passen mag. Sie ist eher in sich gekehrt.

Frage: Warum haben Sie sich dafür entschieden genau diese Version der Geschichte zu verfilmen?
Tim Burton: Nun, es gibt so viele Geschichten. Es ist ja nicht so, dass das hier etwas Neues wäre. Wenn Sie die Bücher lesen, sind da all diese kleinen verrückten Abenteuer. Ich denke, dass Drehbuchautorin Linda Woolverton beabsichtigt hat, einfach die Geschichte und ihre Charaktere zu nutzen. Sehen Sie, es gibt so viele Dinge zu berücksichtigen – irgendeine der Figuren wird immer die Lieblingsfigur von irgendjemandem sein. Irgendwer wird den Hummer vermissen, oder was auch immer. Es gibt die Rote Königin und die Weiße Königin, den Märzhasen und das weiße Kaninchen – Symbolfiguren von denen wir wussten, dass wir sie im Film berücksichtigen müssen. Aber dann dachten wir uns: lassen wir der Geschichte einfach ihren Lauf und warten, was passiert.

Frage: Mit welchen Figuren aus „Alice” konnten Sie mehr als mit anderen anfangen?
Tim Burton: Ich mag sie alle. Und das ist der springende Punkt. Ich bin der Meinung, dass dieser Stoff in der Vergangenheit darunter litt, dass alle Charaktere einfach nur eigenartig sind. Okay, der Hutmacher ist eigenartig. Die Grinsekatze ist eigenartig. Das weiße Kaninchen ist eigenartig. Wir haben versucht jeder einzelnen Figur ihre individuellen Ticks zu verleihen, so dass jede Figur ihren eigenständigen Charaktere bekommt.

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Das Flimplakat zu Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Fantasy USA, 2010

Kinostart: 04.03.2010


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