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19.02.10 17:29

Alice im Wunderland: Interview mit Tim Burton

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Interview:

Alice im Wunderland: Interview mit Tim Burton

(Folgender Text wurde uns von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany Deutschland-exklusiv zur Verfügung gestellt.)

Tim Burton begann seine Karriere 1979 bei der Walt Disney Company als Assistenzzeichner und Konzeptdesigner, wo er an den Zeichentrickfilmen CAP UND CAPPER und TARAN UND DER ZAUBERKESSEL mitarbeitete. Sein erster Spielfilm als Regisseur war PEE WEE’S IRRE ABENTEUER (1985), dem er Box-Office Erfolge wie BEETLEJUICE, BATMAN, EDWARD MIT DEN SCHERENHÄNDEN und ED WOOD folgen ließ. Burtons Stop-Motion Klassiker NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS aus dem Jahr 1993, den es jetzt auch in Disney Digital 3D™ zu sehen gibt, wurde zu einer alljährlichen, weihnachtlichen Tradition. Zu seinen weiteren Arbeiten gehören u.a. BIG FISH – DER ZAUBER, DER EIN LEBEN ZUR LEGENDE MACHT, PLANET DER AFFEN, BATMANS RÜCKKEHR, MARS ATTACKS! und SLEEPY HOLLOW. Unter seinen neueren Filmen sind SWEENEY TODD - DER TEUFLISCHE BARBIER AUS DER FLEET STREET, CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK und CORPSE BRIDE – HOCHZEIT MIT EINER LEICHE. Letztes Jahr produzierte Burton den Animationsfilm 9 und veröffentlichte das 430 Seiten umfassende Buch „The Art of Tim Burton“. Das Museum of Modern Art (MoMA) eröffnete vergangenen Herbst eine umfangreiche Ausstellung seiner Arbeiten.

Burton ist der Regisseur des epischen 3D-Fantasy-Abenteuers ALICE IM WUNDERLAND.

Frage: Was gefällt Ihnen an dieser Geschichte?
Tim Burton: In jeder Märchenwelt gibt es Gut und Böse. Was mir an Unterland gefiel ist der Umstand, dass darin alles – sogar die Guten - ein wenig schräg ist. Meiner Meinung nach also etwas völlig Andersartiges. Dabei ist die Geschichte ein großer Bestandteil unserer Kultur. Ob man sie gelesen hat oder nicht, hat man doch bestimmte Bilder im Kopf oder zumindest eine gewisse Vorstellung davon. Es ist eine sehr beliebte Geschichte. Für uns lag also der Grund sich dieser Geschichte anzunehmen darin, dass sie die Vorstellungskraft der Menschen schon seit einer sehr langen Zeit beschäftigt.

Frage: Warum glauben Sie, dass „Alice im Wunderland“ mehr als 140 Jahre nach Veröffentlichung immer noch so populär ist?
Tim Burton: „Alice“ erschließt Teile unseres Unterbewusstseins. Aus diesem Grund bleiben alle großen Geschichten populär: sie sprechen etwas in den Menschen an, etwas worüber sie sich vielleicht nicht einmal bewusst sind. Bei dieser Geschichte hängt sicherlich viel mit ihren Bilderwelten zusammen. Daher gibt es von ihr auch so viele verschiedene Bearbeitungen. In den Verfilmungen ging es bislang immer nur um ein kleines, passives Mädchen, das verschiedene Abenteuer besteht und dabei auf merkwürdige Figuren trifft. Nie ist darin ein gewisser Tiefgang zu beobachten. Wir haben nun versucht, die Ideen der Geschichten zu benutzen und damit etwas zu erschaffen, das sich zwar nicht buchstabengetreu an die literarische Vorlage hält, aber dennoch deren geistigen Kern bewahrt.

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Das Flimplakat zu Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Fantasy USA, 2010

Kinostart: 04.03.2010


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